Was ist Reiki ?
von Elfriede Lienhart
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Was ist Reiki? Reiki bedeutet übersetzt „universelle Lebensenergie“ Es gibt inzwischen viele Namen für diese Lebensenergie: Chi, Qi (Chinesen), Ki (Japaner), Prana (Hindus), Mana (Kahunas), Ka (Ägypter), Heilkraft der Natur (Hippokrates), Numia (Paracelsus), Geist Manitu (Indianer), Heiliger Geist oder Licht (Christen), Orgon (Dr. Reich), Bioplasma oder Bioenergie (Wissenschaft) .... Es handelt sich dabei aber immer um die gleiche fundamentale Grundenergie, deren Zugang natürlich in unterschiedlicher Tiefe und aus verschiedenen Gesichtspunkten erschlossen und genutzt wurde und wird. Selbst viele Wissenschaftler sind im Laufe ihrer Forschungen an eine Grenze gestoßen, wo nur eine Erklärung übrigbleibt: Es gibt eine übergeordnete, intelligente Kraft, eine Art „universalen Geist“, der das ganze Universum aus sich selbst heraus fortwährend erschafft. Es ist also auch der Verdienst der modernen Physik – im speziellen der Quantenphysik – dass sich heute viele Menschen dem Vorhandensein dieser Lebensenergie bewusst sind. Und wir verdanken der Wissenschaft auch die Bestätigung, dass diese Energie in allem Sein – selbst in der Form Materie, die wir als „tote Materie“ bezeichnen, wie z. B. einem Stein, vorhanden ist (mehr dazu siehe auch Buch „Reiki-Univerale Lebensenergie“ von Bodo Baginski und Shalila Sharamon, erschienen im Syntesis-Verlag ISBN. 3-922026-35-4.)
Also diese Lebensenergie – egal welchen Namen sie trägt – ist eine gegebene Größe oder es mit den Worten von Hawayo Takata auszudrücken:
„Diese Energie ist absolut – dagegen verlieren alle anderen Formen von Energien an Bedeutung (Frau Hawayo Takata haben wir zu verdanken, dass die Usui-Shiki-Ryoho, zu deutsch übersetzt „das Usui-System der natürlichen Heilung“, von Japan über Amerika auch den Weg zu uns nach Europa fand – aber dazu später). Was ich damit klar feststellen wollte: Gegen Reiki, das ja nur einen Namen für diese fundamentale Lebensenergie darstellt, etwas zu haben, ist gleichbedeutend als gegen Atmen oder den Herzschlag zu sein.
REIKI– diese universale Lebensenergie ist also in uns und in allem was uns umgibt. Wenn es uns körperlich, geistig und seelisch gut geht, stimmt auch unsere Lebensenergie. Der Urtreibstoff dieser Lebensenergie ist Liebe und so scheint es nicht zu verwundern, dass viele Menschen diese Lebensenergie einfach mit Liebesenergie gleichstellen. Doch es gibt in unserer Welt, indem „gelebte wahre Liebe“ eher selten ist, viele Situationen, wo uns die Lebensenergie und damit Lebensfreude oft abhanden kommt. Bewusst und oft unbewusst versuchen wir dann wieder in eine hohe Frequenz dieser Lebensenergie zu kommen.
Alle Methoden, Lebensmittel, Blütenessenzen u. v. a. mehr zielen darauf ab, diese Lebensenergie in uns wieder zu steigern. Denn es ist ganz einfach: Damit unserer innerer Heilmechanismus in Kraft treten kann, wird eine gewisse hohe Frequenz an Liebes- und Lebensenergie gebraucht. Ist sie gegeben, ist auch alles andere wieder gegeben: die Verbindung zu unserem eingeborenen Potenzial, das Heil-Sein, die Lebensfreude und das Glücklichsein.
Letzte Erfahrungen und Forschungen auf diesem Gebiet haben gezeigt, dass unsere Chakren – Energiezentren – nicht nur die Aufgabe haben, unsere körpereigenen Energien im Gleichklang zu halten, sondern auch Lebens(Liebes)energie aufnehmen und abgeben können. Wobei die unteren Energiezentren, wie Sakral- und Wurzelchakra in Richtung Sexualität und Erdung aktiv werden, das Solar-Plexus dem Vertrauen und der Urmitte dient, das Herz-, das Hals und auch das Stirnchakra dem gegenseitigen Austausch, gefühlsmäßig, verbal bzw. intuitiv. Wer Energiefelder sehen oder spüren kann, kann diesen Austausch beobachten. Wobei spätestens seit dem Buch die „Prophezeiungen von Celestine“ von James Redfield auch klar ist, dass wir diesen Austausch in gewissen Spielchen auf einer sehr egoistischen Art und Weise nutzen, um vom anderen entweder durch „herrschsüchtiges“ oder „armes ICH-Verhalten“ Energie „abzuzapfen“.
Doch es gibt noch eine andere Form, sich mit Lebens(Liebes)energie zu versorgen und dies ist die Verbindung zum Universalen (zur göttlichen Quelle oder wie du es immer bezeichnen möchtest). Vor ca. 10 Jahren haben Wissenschaftler an der Universität Stanford in den USA erstmals bildhaft nachgewiesen, dass wir über unser oberstes Energie-Zentrum, auch Scheitel- oder Königschakra genannt, Lebensenergie aufnehmen, sie sich in Spiralform (vielleicht die göttliche DNS?) durch unseren Körper bewegt, aber auch ein starker Strang in beide Arme fließt und aus den Handinnenflächen und Fingerspitzen wieder Lebens(Liebesenergie) herausfließt. Das ist wohl der Grund, warum viele Heiler (natürlich auch Jesus) immer wieder ihre Hände benutzt haben. So verwenden auch wir, ohne all dieses oben angeführte Wissen, intuitiv unsere Hände, um Stellen unseres Körpers, die uns Schmerzen bereiten, zu berühren oder mit den Händen Liebe und Zärtlichkeiten auszutauschen. Daraus kann man erkennen, das dieses Urwissen in allen von uns vorhanden ist.
Nun scheint dieses oberste Energiezentrum (aber sehr oft auch die anderen) bei den meisten Erwachsenen mehr oder weniger blockiert zu sein. Grund sind wohl emotionale Verletzungen, falsche Glaubenskonzepte und daraus resultierend negative Gefühle. Dazu im Gegensatz stehen Kinder, die noch einen sehr starken Zugang zur Lebensenergie haben – was auch den Umstand erklärt, warum sie sich innerhalb kürzester Zeit wieder regenieren können. Bis hierher ist also alles Teil des Schöpfungsplanes und damit absolut.
Gehen wir weiter zu Usui-Shiki-Ryoho, zu deutsch „Usui-System der natürlichen Heilung“.
Einer für mich unbeschreiblich einfachen, klaren und wirkungsvollen Möglichkeit, das Scheitelchakra als Lebensenergie-Aufnahme-Zentrum wieder uneingeschränkt seiner ursprüngliche Fähigkeit zurückzugeben.
Wie kam es zu dieser Möglichkeit? Dr. Mikao Usui lebte vor über 100 Jahren in Japan und suchte 21 Jahre seines Lebens, wie Heilung im Menschen ermöglicht und unterstützt werden kann. Anschließend bekam er nach 21 Tagen des Fastens und Meditierens in einer Vision 4 Symbole sowie deren Anwendung und Bedeutung vermittelt. Er und in weiterer Folge seine Nachfolger versuchten damit vielen Menschen zu helfen, doch auch Dr. Usui musste bereits nach weiteren 7 Jahren erkennen, dass die Eigenverantwortung des Menschen nicht ausgeschaltet werden kann.

Dr. Mikao Usui
Die 4 Symbole haben im Reiki-Seminar 1. Grad nur eine Bedeutung. Ihre Anwendung bei den 4 Initiationen bewirkt die Normalisierung der Lebensenergie-Aufnahme. So ist der Teilnehmer nach dem Seminar in der Lage, sich in dem Ausmaß wie es für ihn gut und richtig ist, mit Lebensenergie aufzuladen, wobei es ein Teil seiner Selbstverantwortung es ist, durch Handauflegen diesen Energiefluss zu aktivieren.
Über die Symbolik, von denen man 3 von den 4 bestehenden im 2. Grad-Seminar kennenlernt, möchte ich gerne das nächste Mal ausführlicher schreiben. Nur soviel hier vorab.
Die Ursymbolik, von denen einige bereits in Tausendjahre alten Stätten unterschiedlicher Kulturen gefunden wurden – also keine Erfindung von Dr. Usui sind – sind in der -traditionellen Überlieferung heilig.
Heilig bedeutet im Ursprung „vollkommen“. Für mich, sind diese Ursymbole – und ich empfinde es als Gottesgeschenk, dass ich sie in dieser unverfälschten Form kennenlernen und weitergeben kann – wie „vollkommene Schlüssel“ zur „vollkommenen (göttlichen) Urkraft“ des Lebens. Sie funktionieren 100%ig und wie alles Vollkommene haben sie auch einen Eigenschutz, das heißt sie lassen sich nicht verfälschen. Werden sie anders verwendet als im Ursprung (nämlich nicht im Geist der wahren Liebe), schalten sie sich aus. Dann kommen viele „selbstgebastelte Programme“ in vielen derzeit zugebenermaßen sehr verbreiteten verfälschten Anwendungsmöglichkeiten mit Reiki zum Wirken.
Lasst mich also zusammenfassen:
Reiki (Lebensenergie) ist die Ursubstanz des (deines) Lebens und gibt dir die Möglichkeit mittels Handauflegen dich und andere mit mehr Lebensenergie zu versorge. Es ist eiin niemals endender Strom an Liebe, der dir die Kraft und den Mut gibt, endlich „nach Hause“ zu kommen und damit zurückzukehren in den Schoß der „wahren Liebe“. Und das alles in dem Tempo und in der Art und Weise, wie es für DICH gut und richtig ist.
DIE GESCHICHTE VON REIKI
In einer der damaligen niedrigen Karsten Japan´s versuchte Dr. Usui mit REIKI Menschen zu helfen. Innerhalb von 7 Jahren machte er jedoch die Erfahrung, dass „Zwangsbeglückung“ auch mit Reiki nicht funktioniert. Vielen Menschen, die er behandelte, fehlte die Bereitschaft, dass was Reiki in Ihrem Leben bewirkte, auch anzunehmen und damit ihres zu einer positiven Veränderung beizutragen. Daraufhin nahm er fünf Lebensprinzipien als Unterstützung in seine Arbeit auf, die da lauten: „Gerade heute ärgere dich nicht“. Gerade heute sorge dich nicht“. Ehre deine Eltern, die Lehrer und die Älteren. Verdiene dein Brot ehrlich. Empfinde Dankbarkeit für alles Lebendige“. Über diese Lebensprinzipien und deren Bedeutung werde ich einer anderen Ausgabe sehr ausführlich berichten, weil sie einen sehr wesentlichen Bestandteil der Reiki-Arbeit darstellen.
DIE EINWEIHUNGEN
Einweihung, Abstimmung oder Initiation nennt man im Ursprungs-Reiki einen genau überlieferden Ablauf der Anwendung der Symbolik und der Mantren, die in Verbindung mit den 4 Reiki-Symbolen stehen.
Im 1. Grad-Reiki-Seminar müssen es 4 Einweihungen sein, die nicht zu rasch hintereinander stattfinden sollen, um das Energiesystems des Teilnehmers nicht zu überfordern. Zwischen diesen Einweihungen soll ein Abstand von mindestens 4 Stunden sein (als max. Zeitspanne sind im Normalfall 24 Stunden zu betrachten). Pro Tag sollen nicht mehr als 2 Einweihungen stattfinden.
Diese 4 Einweihungen des 1. Grades bewirken die Reinigung und Festigung des Lebensenergie-Kanals.
Im 2. Grad-Reiki-Seminar gibt es eine Einweihung, die dazu dient, dem Teilnehmer zu ermöglichen, mit den Symbolen zu arbeiten. Die Symbole nur zu kennen, ist nämlich zu wenig. Um sie voll aktivieren zu können, bedarf
es der entsprechenden Einweihung. Diese 2. Grad-Einweihung ist höher schwingend als die 4 Einweihungen vom 1. Grad und setzt damit das Energiesystems des Teilnehmers auch permanent höher schwingend. Deshalb sollte der 2. Grad mit Reiki nicht zu früh erfolgen. Eine Wartezeit von mindestens ½ Jahr zwischen 1. und 2. Grad Reiki – je länger desto besser – in der eine tägliche Selbstbehandlung stattfinden soll, ist empfehlenswert.
Nach einer entsprechenden individuellen Ausbildungszeit von mindestens 1 Jahr bekommt der Reiki-Meister dann ebenfalls noch eine Einweihung, die ihm ermöglicht mit dem Meistersymbol zu arbeiten, um damit wieder andere Menschen in REIKI einzuweihen
Die Meistereinweihung ist im Ursprungs-Reiki natürlich die „höchstschwingende“ Einweihung, die an den Reiki-Meister auch die Anforderung stellt, in der Ehrlichkeit und Klarheit dieser Energie zu leben.
Leider stimmen in vielen derzeit auf dem Markt befindlichen Reiki-Seminaren diese Einweihungsabläufe nicht mehr, was auch zur Folge hat, dass ihre Ursprungs-Wirkung nicht mehr vorhanden ist. Sie sind aber die Grundsäulen eines jeden qualitativ hochwertigen Reiki-Seminars.