Die Aktiv-TUN-Seiten .....

laufend neu gestaltet von Elfriede Lienhart
Mit diesen Seiten möchte ich DICH – und ich biete dir hiermit ganz herzlich das DU-Wort an – über aktuelles Wissens- und Lesenswertes am Laufenden halten. Ich möchte dir damit auch einen gewissen Einblick geben, in das, was mich gerade beschäftigt und nachdem wir ja alle auch ein Gesamtwesen sind, vielleicht auch für dich wertvoll sein kann. Vor allem sollen diese Seiten auch immer wieder wertvolle Aufforderungen zum „aktiven TUN“ enthalten.
Nachdem ich ein Mensch, der sehr gerne schreibt und viele Erfahrungen in seinem Leben schon gesammelt hat, gibt es viel, dass ich dir hier weitergeben kann. Und natürlich hoffe ich, dass ich viele Rückmeldungen und Unterstützung auch von Euch mittels mail elflien@aon.at bekomme. Natürlich verpflichte ich mich nicht, alles hier auf diesen Seiten zu veröffentlichen. Aber es wird sicherlich immer wieder das eine oder andere an Informationen und Erfahrungen von Euch geben, die ich sehr gerne hier auf diesen Seiten einbauen werden
Zum Unterschied zur gesamten Homepage, die ja vierteljährlich – jeweils mit dem Erscheinen der neuen Clubzeitung – mit neuen Inhalten bestückt wird, nehmen die Aktiv-Tun-Seiten eine besondere Rolle ein. Ich werde versuchen, diese Seiten laufend neu zu gestalten. Ich werde alle „Neueintragungen“ datumsmäßig ordnen, wobei ich immer mit dem aktuellen Eintrag beginne, sodass diejenigen unter Euch, die laufend und regelmäßig in diese Seiten schauen – worüber ich mich sehr freuen würde – nicht immer bereits Bekanntes lesen müssen, sondert dort mit dem Lesen aufhören können, was ihnen schon bekannt ist.
26. August 2009
Der Artikel der Kleinen Zeitung vom 21. August 2009, wo ich als "Steirerin des Tages" meinen eigen Lebensweg und den von mir 1991 gegründeten POSITIV-VEREIN kurz vorstellen durfte, stieß auf sehr großes Interesse. Viele Menschen haben mir gemailt oder mich angerufen, wie ich es damals 1985 geschafft habe, meinen Weg aus meiner Augenerkrankung zu finden. Ich habe daher einen Artikel, den ich bereits 2003 verfasst habe, hier gleich zu Beginn der Aktiv-Tun-Seite gestellt. Er beinhaltet die wesentlichen Punkte meiner persönlichen Weiterentwicklung.
Es würde mich freuen, wenn diese Ausführungen auch anderen Menschen in schwierigen Lebenssituationen Mut, Kraft und Hoffnung schenken, um mit einem "aktivem Tun" den Weg zurück in ein POSITIVES LEBEN zu finden.
Hier wie angekündigt, mein Erfahrungsbericht zum "Heilsam aus eigener Kraft":
Erfahrungen von Elfriede Lienhart
Am 27. 09. 2003 hielt ich anlässlich der 2. Österreichtagung für Mentales Heilen und feinstoffliche Energien in Amstetten einen Vortrag zum Thema „Heilsein aus eigener Kraft“, der sehr großen Anklang fand. Nachdem ich viele Anfragen erhielt, ob es das, was ich dort erzählte auch schriftlich gibt, bin ich sehr gerne bereit hier einen Auszug meines Vortrages zu veröffentlichen, weil er natürlich auch genau zum Motto unserer neuen Clubzeitung passt:
Bis zu meinem 27. Lebensjahr führte ich ein ganz „normales“ Leben. Normal nicht im Sinne wie ein ideales Leben aussehen könnte, sondern normal, weil die Mehrzahl der Menschen so lebt. Ich war 120%ig, also überperfekt, sehr im außen orientiert und damit auch sehr an materiellen Dingen und Karriere verhaftet, konnte nicht nein sagen und holte mir meine Liebe und Anerkennung nur im außen. Damit war ich ein sehr beliebter Mitmensch. Doch mir selbst ging es im Laufe der Zeit nicht gut damit. Ich hatte das Gefühl, das irgend etwas in mir fürchterlich litt, kaum Luft zum Atmen bekam, aber ich wusste nicht was. Wie heißt es so schön „the show must go on“ und so verbrachte ich viel Energie damit, es mir nicht anmerken zu lassen, wie es mir wirklich ging bis ich schließlich die vernichtende Diagnose erhielt, in wenigen Wochen an beiden Augen mein Augenlicht zu verlieren.
Ich habe viele Jahre meines Lebens behauptet, dass ich plötzlich krank wurde. Das stimmt so nicht. Wie gesagt, es begann alles mit einem Gefühl des „Unwohlseins“. Irgendetwas fehlte da in meinem Leben. Weiter ging es mit Angstzuständen bis hin zu Panikattacken. Arztbesuch um Arztbesuch folgte und keiner konnte „organisch“ etwas feststellen. So betrachtet erfasste mich paradoxerweise sogar ein Gefühl der Erleichterung als ich endlich eine Diagnose mit einem „lateinischen Namen“ hatte. Jetzt durfte ich endlich ganz offiziell auch schwach sein. Jetzt konnten sie mich nicht für verrückt halten, denn ich war ja wirklich krank.
Nun wird es ja endlich etwas geben, das mir auch wirklich helfen konnte. Ein großer Trugschluss. Die nächsten Wochen verbrachte ich mit medizinischen Behandlungen, unter anderem bekam ich jeweils 10 Cortisonspritzen direkt in jedes Auge. Wahrlich kein angenehmes Gefühl und leider hatte diese Behandlungen auch keinen Erfolg. Weiter ging es mit stationären Krankenhausaufenthalten und immer mehr schwand die Hoffnung, dass mir wirklich geholfen werden könnte. Schlussendlich an einem großen Krankenhaus, das sich auf Netzhauterkrankungen spezialisiert hat, die alle Hoffnung vernichtende Aussage des Spezialisten: Das was sie haben ist für die Schulmedizin ein „Buch mit sieben Siegeln“. In 90 % der Fälle kommen wir nicht darauf, woher diese Krankheit kommt und können ihnen daher auch nicht wirklich helfen – wir können nur versuchen den Krankheitsverlauf hinauszuzögern.“ Vor mir öffnete sich ein tiefes schwarzes Loch, in das ich fiel und fiel und fiel. Ich war wie gelähmt vor Schock und Angst.
Da saß ich nun auf einer Alm mitten unter frischgemähtem Gras, das herrlich duftete. Mein lieber Harald hat mich aus dem Krankenhaus liebevoll hinausgeführt und hierher gebracht. Irgendwie schien er zu ahnen, dass hier etwas Entscheidendes für mich stattfinden kann. Die Tränen flossen in Bächen über meine Wangen. Aller Frust, alle Enttäuschungen der letzten Wochen und Monate schienen sich über diese Tränen zu entladen. Viele Fragen stiegen in meinem Kopf. Wollte ich so überhaupt noch weiterleben? Warum bestrafte mich der liebe Herrgott so sehr, mich die ich Zeit meines Lebens immer versucht hatte, es anderen recht zu machen? Konnte ich es meinem Harald überhaupt zumuten, mit einer Frau zu leben, die bald nichts mehr sehen wird?
Harald und ich wollten im Mai dieses Jahres heiraten. Der Hochzeitstermin war schon länger festgelegt. 14 Tage vorher bekam ich die erste Diagnose und wir mussten den Termin kurzfristig absagen, weil ich gerade meine Cortisonspritzen direkt ins Auge bekam und weder physisch (bei jeder Spritze ein rotes Auge wie ein Kanikel) und noch mehr psychisch dazu in der Lage war. Harald ist ein so wunderbarer, wertvoller Mensch. Er meinte dazu nur: Ich liebe dich so wie du bist und ich werde dich immer lieben, egal was passiert. Gemeinsam schaffen wir es.
Da saß ich nun auf dieser Alm wie ein Häufchen Elend, in Verzweiflung und zugebenermaßen auch in Selbstmitleid badend. Als die Tränen etwas weniger wurden passierte plötzlich etwas Seltsames. Ich bemerkte, dass in unmittelbarer Nähe einige Kühe weideten. Eine davon wagte sich ganz besonders nahe an mich heran. Ich konnte sie zwar nicht klar sehen, was natürlich an meiner Augenerkrankung aber auch an den vielen geweinten Tränen lag. Aber ich konnte sie spüren und es schien mir als ob sie mich ganz verwundert anblickte und da meinte: „He Mädel, was hast denn du für ein Problem?“ Ich weide hier auf saftigen Wiesen, das Leben ist einfach schön. Und ganz langsam zog sich ein Schmunzeln über mein Gesicht. Ja, ich wollte leben, ich wollte glücklich sein und irgendwie würde ich das auch schaffen. Diese Kuh, ich habe sie liebevoll „Frohlinde“ getauft, hat eine wesentliche Veränderung in meinem Leben eingeleitet.
Was dann folgte war eine Aneinanderreihung von glücklichen Zufällen, die ich absolut einer wunderbaren Führung zuschreibe. Wieder zu Hause drückte mir ein lieber Arbeitskollege bei einem Besuch meiner Firma, wo ich damals arbeitete und wieder meinen Dauerkrankenstand zu regeln hatte, ein Buch in die Hand „Die Macht Ihres Unterbewusstseins von Dr. Joseph Murphy“ Mein erster Gedanke war: „Ist er noch ganz dicht? Ich kann fast nichts mehr lesen und er gibt mir ein Buch? Doch dann dachte ich: Er ist ein ganz lieber Mensch und meint es ja nur gut mit mir. Kurz darauf versuchte ich dann tatsächlich dieses Buch zu lesen. Zum damaligen Zeitpunkt war meine Sehfähigkeit bereits so eingeschränkt, das mir in beiden Augen der Mittelteil eines Buchstabens bereits fehlte und ich nur in der Peripherie noch Umrisse erkennen konnte.
Doch ich hatte ja viel Zeit und mit einer großen Lupe ausgestattet, begann ich sehr mühsam dieses Buch Wort für Wort und Zeile für Zeile zu lesen. Und siehe da. Es kam dabei nicht nur große Hoffnung in mir auf, es doch noch zu schaffen, sondern erstmals bekam ich auch Antworten auf meine verzweifelten Fragen: „Warum gerade mich so eine Krankheit ereilte“. Ja, es stimmte, was ich hier las. Ich hatte meinen Teil dazu beigetragen. Und wenn ich es war, der dies (mit)verursacht hat, dann kann auch ich es sein, der dies wieder verändert.
Ich begann mit diesem Gedankengut von Dr. Murphy zu arbeiten. Als sich 3 Wochen nichts verbesserte, flog dieses Buch das erste Mal in die Ecke. So ein Schmarrn, auch nur „Augenauswischerei“. Doch irgendwann holte ich es wieder hervor. Es war ja die einzige Hoffnung, die mir blieb.
Nun begann ich es mit ZWANG. Fast unaufhörlich Tag und Nacht dachte ich nur „Ich bin gesund, ich bin gesund, ich bin gesund“. Nach einigen weiteren Wochen war ich reif für die „Klappsmühle“. Ich fühlte mich wie ein „Dauerlügner“. Wieder flog das Buch in die Ecke.
Dritter Versuch. Schön langsam spürte ich, ich sollte mein eigenes daraus machen. Ich war nicht Dr. Murphy. Seine Positiv-Formel waren wunderschön, doch nicht unbedingt meins. Ich konnte sie mir schwer behalten. Also galt es für mich einen kurzen, prägnanten Satz zu finden, um mich nicht nur auf den Satz sondern vor allem auf das Gefühl zu konzentrieren, wie schön es sein wird, wieder gesund zu sein.
Betend vor dem Marienaltar in der Leonhardkirche in Graz, wo ich sehr gerne nach meinen Krankenhaus-Kontroll-Besuchen hinging, bekam ich dann intuitiv meinen Satz. Er lautete: Danke lieber Gott, dass ich wieder sehen kann, es geht mir von Tag zu Tag besser“. Ich weiß bis heute noch nicht, wo dieser Satz herkam, ich spürte nur: Das ist er! Damit kann ich Hoffnung und Glauben verbinden. Wieder zu Hause legte ich mir nun in aller Ruhe ein drei-Phasen-Positiv-Programm zurecht, das da bestand:
1) bewusste Entspannung
2) obigen Positiv-Satz ca. 7-mal
3) Parallel dazu Visualisierung also bildhafte Vorstellung von zwei Situationen:
Erstens ich versuchte ein geistiges Bild zu konstruieren, wie ich in einem wunderschönen bequemen Sessel saß und wieder ohne Einschränkungen ein Buch las. Zweitens ich versuchte mir vorzustellen, wie es an unserer Wohnungstür sperrte, Harald nach Hause kam und ich ihm um den Hals fiel und glücklich mitteilte: Ich kann wieder besser sehen.
Dieses Dreier-Programm zog ich ca. 1 Jahr lang durch, dreimal täglich. Morgens gleich nach dem Aufwachen, mittags und abends vor dem Einschlafen. Dazwischen, wenn mich wieder Zweifel packten, setzte ich mich ganz ruhig hin, versuchte zu entspannen und sagte zu mir selbst. Mein Unterbewusstsein arbeitet bereits für mich. Auch wenn ich im außen noch keine Veränderung spüre, in mir geschieht schon viel Positives. Es dauert nicht mehr lange und ich habe es geschafft. Ergebnis: Ein Jahr lang keine Sehverbesserung im außen – es wurde aber auch nicht schlechter, wie die Ärzte voraussagten. Doch innerlich in mir wuchs ein Glaube, der unbeschreiblich stark war.
Eines schönen Tages war es dann soweit.
Ich hatte schon lange mit den eigenen Sehtests aufgehört, weil die mich nur demoralisierten. So stand ich auf, nachdem ich vorher brav meine Positiv-Übungen gemacht hatte, richtete mir mein Frühstück und setzte mich in die Küche. An der Wand hing ein Kalender mit sehr großen Ziffern, die ich schon lange nicht mehr klar sehen konnte. Ich blickte zufällig auf dieses Kalenderblatt und plötzlich kam mir vor, ich konnte diese Zahlen wieder besser sehen. Mit weichen Knien und klopfenden Herzen bis zum Hals begab ich mich ins Wohnzimmer, kniete mich dort nieder und betete ein Vater-Unser. Was wenn ich mich getäuscht habe und nicht wirklich besser sehe? Wo sollte ich jemals wieder die Kraft hernehmen, dieses Programm weiter durchzuziehen? Erst nach ca. ½ Stunde hatte ich wieder den Mut, nochmals auf dieses Kalenderblatt zu blicken. Tatsächlich, eindeutig klarere Sicht. Ich war so aufgelöst vor Freude und mein erster Impuls war „Harald anrufen“. Nun arbeitet Harald in einer Telefonfirma und hat zum damaligen Zeitpunkt auch häufig neue Nummern gehabt, unter die er erreichbar ist. Die letzte hatte ich mir doch irgendwo groß aufgeschrieben. Wo war sie bloß? In dem Moment sperrte es an der Tür. Mein lieber Harald kam nach Hause.
Ich fiel ihm einfach nur um den Hals, um ihm mit Freudentränen zu berichten, dass ich endlich besser sehe. Erst viel später wurde mir bewusst, dass sich damit eins zu eins das Bild realisiert hat, dass ich ein Jahr lang immer wieder visualisiert habe. Harald weiß bis heute nicht, warum er damals zu einer Zeit nach Hause gekommen ist, die überhaupt nicht üblich war. Er hatte nur ein Gefühl, er müsste zu Hause vorbeischauen.
Ja, meine Lieben. Es dauerte sicherlich noch mindestens ein Jahr bis ich wieder uneingeschränkt klar sehen konnte und mich als geheilt betrachten konnte. Doch nach diesem ersten sichtbaren Erfolg war dies alles einfach. Ich wusste, es funktionierte.
Ich habe versucht aus Platzgründen Euch dies alles so kurz wie möglich zu übermitteln. Natürlich fehlen hier noch einige Details, die sicherlich auch wichtig sind und ich bin gerade dabei dies alles ausführlich zu Papier zu bringen. Weil ich spüre, das dies gerade jetzt für viele von Euch, aber natürlich auch für mich wichtig ist. Natürlich stelle ich Euch diesen „gelebten Lebensbericht“ sehr gerne zur Verfügung. Hoffe, dass ich in eine der nächsten Ausgaben unserer Clubzeitung bereits berichten kann, wann in etwa ich damit fertig sein werde.
Auf alle Fälle möchte ich alles vorher Geschriebene nun noch kurz zusammen
fassen und mit wertvollen Erfahrungswerten auch heutiger Sichtweise ergänzen.
Heilsein aus eigener Kraft beginnt immer mit einer Akzeptanz oder besser ausgedrückt mit einem „Annehmen was ist“. Bevor sich Krankheit auf körperlicher Ebene manifestiert gibt es immer Anzeichen, die sich in einem Unwohlsein verschiedenster Art und Weise äußern. Nehmt bitte diese ersten Anzeichen ernst und seid dankbar, dass körperlich eben noch nichts sichtbar ist. Lerne wieder zu deinen Gefühlen zu stehen und damit umzugehen (eine wunderbare Möglichkeit dazu ist das Emotionaltraining, das wir mit Dr. Gotthard Eckl anbieten). Ein Grund, warum ich mir die Arbeit antue, all meine Erfahrungen zu Papier zu bringen ist, dass ich einigen zumindest wenigstem einem von Euch ersparen möchte, es soweit kommen zu lassen wie bei mir, wieder auf den richtigen Weg zurückzukehren.
Ich habe im Laufe meines Clubgeschehens so viele Menschen kennengelernt, die alle Energie dazu verwenden – auch ich zählte mich zu dieser seltsamen Spezies – es sich selbst nicht einzugestehen, dass es einem nicht gut geht und vor allem, was noch häufiger passiert, dies alles ja niemanden im außen anmerken zu lassen. Wie gesagt „The show must go on“ und wie es da drinnen ausschaut, geht niemanden etwas an. Doch wie heißt es so schön: „Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht“.
Ist dann endlich eine Diagnose mit lateinischen Namen da, was sich seltsamerweise anfangs sogar in Form eines gewissen Gefühles der Erleichterung ausdrückt – denn endlich darf man Schwachsein auf Krankenschein – folgt meist das tiefe Hineinfallen in ein Programm des Selbstmitleides und der Schuldzuweisungen. Weiß Gott mir sind damals viele eingefallen, die ich glaubte, für mein Dilema verantwortlich machen zu können. Und auch Gott selbst ist dabei nicht besonders gut weggekommen.
Spätestens jetzt solltest du die richtige Form von Eigen- bzw. Selbstverantwortung übernehmen. Und sie beginnt meiner Erfahrung nach immer mit Vergebung. Vergebung all jenen gegenüber, die du für dein Leiden verantwortlich machst. Wenn du erkennst, dass all diese Menschen, die dich verletzt haben, selbst Opfer ihrer eigenen eingeschränkten Konzepte und Programme waren und sind, fällt vieles leichter.
In weiterer Folge gilt es natürlich auch dir selbst zu vergeben. Irgendwann kommst du darauf, dass du sehr wohl auch selbst einiges zu deinem Leid oder deinen Problemen beigetragen hast. Selbstvergebung ist ein wichtiger Bestandteil, um wieder „heil-zu-sein“.
Solange diese Vergebungsarbeit nicht stattgefunden hat, bist du mit deiner Energie noch immer in der Vergangenheit verhaftet. Du blockierst damit wertvolle Energie, die du im hier uns jetzt zur Lösung deiner Probleme brauchst. Alles, was bisher in deinem Leben geschehen ist, gehört bereits der Vergangenheit an und du kannst es durch nichts und niemanden mehr rückgängig machen.
Es gilt also ganz wesentlich deine Energie auf das zu bündeln und zu konzentrieren, was du gerne erreichen möchtest und nicht auf das, was du im Grunde genommen nicht haben möchtest.
Es ist ein Teufelskreislauf, dass, wenn es uns nicht gut geht, unsere Gedanken und damit auch unsere Gefühle (denn ein Denken ohne Fühlen gibt es nicht) immer wieder um unsere Probleme und unser Kranksein kreisen. Das bringt uns aber nur noch tiefer in die Sackgasse. Denn wo du deine Energien hinrichtest, sprich mit deinem Gedanken und Gefühlen bist, realisiert sich auch.
Nun habe ich ja zu Beginn dieser Seite geschrieben, dass es wichtig ist, den IST-Zustand zu akzeptieren und jetzt schreibe ich, dass man vermeiden sollte, seine Gedanken u. Gefühle ständig um die Probleme und sein Kranksein kreisen zu lassen. Ein Widerspruch? Nein, ganz und gar nicht.
Die Annahme und Akzeptanz dessen was ist, ist absolut wichtig. Doch sie bedarf im Grunde genommen nur einen einzigen Augenblick. Damit vermeiden wir, dass wir wertvolle Energien verschwenden, um es uns ja nicht anmerken zu lassen, wie es uns wirklich geht. Wenn die Annahme des IST-Zustandes geschehen ist, ist es aber ganz wichtig sein gesamtes Denken und Fühlen auf das auszurichten, was wir erreichen möchten.
Das erfordert auf der einen Seite eine gewisse Selbstdiziplin und eine laufende Selbstbeobachtung. „Wo bin ich wieder mit meinen Gedanken und Gefühlen?“ Und wenn sie wieder in die Negativität abschwenken, ist es wichtig sich ganz bewusst wieder in die Positivität zurückzuholen. Ich z. B. habe damals, wenn ich mich wieder einmal schon mit Blindenstock und Blindenhund sah und große Angst mich erfasste, mich ganz bewusst hingesetzt oder gelegt, mit einigen tiefen Atemzügen mich versucht zu beruhigen und dann einige Male in Gedanken gesagt: „Ich sehe zwar im außen noch keine Verbesserung aber in mir geschieht schon vieles, was dazu dient, dass ich wieder uneingeschränkt sehen kann“.
Das hat mir immer sehr viel Kraft und Hoffnung gegeben.
Ein wichtiger Teil der Selbstverantwortung ist auch die ständige Bereitschaft, seine Glaubenskonzepte zu betrachten und zu verändern. Hier einige Beispiele:
Wenn wir uns in den Finger schneiden oder sogar einen Knochenbruch haben, haben die meisten von uns kein Problem daran zu glauben, dass dies alles nach einer entsprechenden ärztlichen Versorgung wieder ordnungsgemäß zusammenwächst. Aber wie schaut es mit anderen Krankheitsbildern aus? Wie weiß dieser Finger bzw. dieser Knochen, wie er wieder auszusehen hat, wenn er „heil ist“?
Es ist also in uns ein Programm, dass die Urinformation des „Heil-Seins“ in sich trägt und diese Urinformation umfasst jeden Körperteil, jedes Organ, jede Zelle unseres Seins. Der Grund, warum Selbstheilung in uns oder die Lösung unserer Probleme nicht stattfinden kann, ist daher sehr oft ein „Mangel an Glauben“. Heute bin ich davon überzeugt, dass mein eingangs beschriebenes Positiv-Programm aus „Entspannung/Positivformel/Visualisierung“, das ich ein Jahr lang durchzog, nur einen einzigen Sinn hatte. In mir den Glauben aufzubauen, dass Heilung möglich ist. Als dieser Glaube in mir so groß war, stellte sich auch tatsächlich Selbstheilung ein. Daraus resultiert auch, dass es natürlich viele Möglichkeiten gibt, um in dir diesen Glauben aufzubauen. Du solltest einfach deinem Gefühl vertrauen, was oder wer dir dabei helfen kann, in dir diesen „Urglauben“ wieder zu finden.
Noch etwas scheint mir in diesem Zusammenhang wichtig zu erwähnen. Wenn es uns schlecht geht, dann erinnern wir uns sehr oft, dass es ja auch einen Herrgott gibt. Wir bitten ihn in verzweifelten Gebeten uns zu helfen. Was wir dabei oft übersehen ist, dass es geistige Gesetze gibt, die dieser „Schöpfer“ für alle gleich geschaffen hat. Kleine Anmerkung am Rande: Gott in seiner allumfassenden Liebe konnte nur Grundgesetze schaffen, die für alle seiner Menschenkinder gleich gelten, sonst wäre es „bedingte Liebe“ und die hat im Schöpfungsplan keinen Platz.
Einer dieser wichtigen geistigen Gesetze ist das „Resonanzgesetz“. Einfach erklärt das, wo ich meine Energie hinlenke, ziehe ich an.
Daraus resultiert auch das Prinzip von „Ursache und Wirkung“, das du wahrscheinlich schon oft in Büchern gelesen und in Seminaren gehört hast.
Also, wenn du deine Energie in Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten auf dein Heilsein und die Lösung deiner Probleme lenkst, dann kommt eine Resonanz in dein Leben, die man auch sehr oft als „Führung“ bezeichnet. Das heißt, es begegnen dir Hilfestellungen in Form von Mittel, Möglichkeiten und Menschen, die, falls du bereit bist, diese Führung auch anzunehmen, einzigartig sind.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass alle die hier von mir vorgestellten Möglichkeiten, Hilfestellungen und Erfahrungswerte kein Ersatz sind für notwendige ärztliche oder therapeutische Maßnahmen. Ganz im Gegenteil, ich empfehle dir bei physischen und psychischen Problemen jeglicher Art auf alle Fälle auch den Arzt und Therapeuten deines Vertrauens aufzusuchen.
Und das schreibe ich nicht, weil ich sonst vielleicht Schwierigkeiten mit gewissen Ärzte- und Therapeuten-Vertretungen bekomme, sondern weil ich zutiefst in meinem Herzen davon überzeugt bin, das wertvolle Hilfestellung immer nur in einem „Miteinander“ geschehen können.
Und damit sind wir bereits beim wichtigen Thema „Hilfestellungen“. Wie gesagt, die „Führung“, die kommen wird, wenn du nach Resonanzgesetz deine Energien in Richtung Lösung deiner Probleme richtest, wird in vielfachen Hilfestellungen kommen. Hilfestellung indem dir Mittel, Möglichkeiten, Literatur oder Menschen begegnen, die dir Unterstützung, Kraft und Hoffnung geben, auf dem richtigen Weg zu sein.
Meiner Erfahrung nach ist alles „legitim“, das dir vorab einmal hilft, dass es dir besser geht. Menschen, die heute hergehen, und anderen empfehlen, teilweise sogar verbieten, derartige Hilfestellungen in Anspruch zu nehmen, haben zwar in einem gewissen Punkt recht, dass „Heil-Sein“ schlussendlich nur in dir selbst stattfinden kann, haben dabei aber vergessen, dass auch sie selbst zunächst einmal viele Hilfestellungen in Anspruch genommen haben, um überhaupt zu diesem Urvertrauen wieder zu kommen.
Eines ist natürlich klar. Dein Endziel sollte sein, ohne Hilfestellung wieder in dir selbst „heil-zu-sein“, nein besser gesagt wieder zu dem zurückzukehren, was du bereits schon längst bist.
Es gibt auch noch eine „energetische Betrachtungsweise“ von all dem, was ich Euch bisher versuchte zu vermitteln. Jede wertvolle Möglichkeit, Maßnahme, Hilfestellung, die du in Anspruch nimmst, dient letztendlich dazu, in dir eine Energie des Vertrauens und Glaubens aufzubauen. Es ist dies eine hochschwingende Energie, die automatisch deine Selbstheilungskräfte aktiviert. Im Gegensatz dazu steht die Energie der Verzweilfung, der Angst, die so niedrig-schwingend ist, dass sie deine Selbstheilungskräfte blockiert. Wie gesagt im Grunde genommen, kann alles dienlich sein, in dir diese höhere positive Schwingung wieder aufzubauen. Es können dies diverse energisch hochschwingende Mittel sein, wie sie heute schon vielerorts angeboten werden (natürliche, wie z. B. homöopatische Produkte, die eher auf der körperlichen Ebene wirken oder Bachblüten, die im seelischen Bereich wirksam sind, viele Naturessenzen oder künstlich erzeugt, diverse Anhänger u. Produkte). Es können dies aber auch wunderbare Methoden, wie Reiki oder andere Seminare sein, die dich dazu auffordern wieder in dir selbst „heil zu sein“. Es kann dies aber auch durchaus ein erleichterndes Gespräch mit einem Therapeuten oder einem anderem Menschen deines Vertrauens sein. Bei einem Gespräch solltest du nur aufpassen, warum du es führst. Suchst du wirkliche Hilfestellung oder ist es ein Programm deines derzeitigen „Armen-Ich-Denkens“, möglichst vielen zu erzählen, wie schlecht es dir geht.
Wie wertvoll eine Hilfestellung vorab für dich sein kann, lässt sich ganz einfach daran erkennen, wie weit sie dich auch auffordert, selbst zu „TUN“. Dies bedeutet vor allem dir den Mut, die Kraft und damit Energie gibt, „zu verändern und loszulassen“. Ich habe so viele Menschen in meinem Leben kennenlernen dürfen, die den großen Wunsch einer positiven Veränderung in sich tragen, aber gleichzeitig meinen, alles sollte so bleiben wie es bis jetzt ist. Liebe Freunde, wenn alles was bisher in deinem Leben war, gut und richtig gewesen wäre, dann hättest du keine Probleme. Genau genommen hast du zwei Möglichkeiten:
Du veränderst gewisse Situationen oder du veränderst zumindest deine Einstellung dazu. Damit kann es meiner Erfahrung nach nichts mehr in deinem Leben geben, was dich kränkt und damit krank macht oder Probleme für dich verursacht.
So, nun gibt es noch drei „Feinheiten“, die dir diesen Weg zurück zum „Heil-Sein“ sehr erleichtern können. Die erste ist Geduld. Sehr oft sehnen wir uns danach, dass unsere positiven Veränderungen urplötzlich geschehen. Dass sie es nicht tun, betrachte ich sogar als „göttliches Geschenk“. Du würdest dich nicht mehr im Leben zurechtfinden und deine Mitmenschen schon gar nicht, wenn diese Veränderung tatsächlich „urplötzlich“ geschehen würde. Dass es bei weitem nicht so lange dauert, wie du dein Leben in die Negativität geführt hast, ist schon „Geschenk genug“. Die zweite Feinheit ist Freude. Sie ist der Balsam in jeder positiven Veränderung. Kleine Schritte dorthin als Freude zu verspüren und damit eine tiefe Dankbarkeit - die dritte Feinheit – setzen Energien und Kräfte frei, die unbeschreiblich schön und stark sind.
Damit bin ich zwar nicht am Ende meiner Erfahrungswerte, doch ich spüre, dass vorab einiges für diejenigen unter Euch, die endlich ernsthaft aus ihrem „Armen-Ich-Dasein“ aussteigen wollen, zum Nachdenken und „Tun“ dabei ist. Weitere Berichte werden wie angekündigt folgen.
Nun bin ich ja ein Mensch, der seine ersten „Heilungserfolge“ wie anfangs in diesem Bericht beschrieben als „Autodidakt“ erfahren hat. Ein Buch, kein Seminar, kein Austausch mit anderen. Es war trotzdem möglich! Doch leichter fällt es sicher im gegenseitigen Austausch. Darum gibt es den Club Elflien, Verein für positives Denken. Auf diesen Seiten steht der Vermerk „Copy-me“, was soviel bedeutet, dass Ihr sie jederzeit kopieren und an andere hilfesuchenden Menschen weitergeben könnt.
Mit einem „herzlichen Dankeskuschel an alle bisherigen und zukünftigen Clubmitglieder“, und an alle, die meinem Traum eines liebevollen Miteinanders Wirklichkeit werden lassen, hier die Kontaktmöglichkeiten zu mir:
Elfi Lienhart, 8143 Dobl, Muttendorfberg 14, Tel 03136/53606, www.elflien.at, elflien@aon.at
20. August 2009
Normalerweise ist sind ja die Sommermonate immer meine bewusst gewählte "Faulenzerzeit". Hat auch heuer gut funktioniert :-) Ja, wäre da nicht am 19. August 2009 ein Redakteur der KLEINEN ZEITUNG vor meiner Haustür gestanden um mich und unseren Verein in der Seite "Steirerin des Tages" zu präsentieren. OH GLÜCK, endlich habe ich die Möglichkeit unsere Vereinsidee vielen Menschen vorzustellen. Das habe ich mir schon lange gewünscht. OH SCHRECK, dieser Artikel erscheint schon morgen, am Freitag, dem 21. August und ich muss unsere Homepage noch auf den neuesten Stand bringen. Natürlich generell habe ich das immer zumindest terminmäßig gemacht, wenn eine neue Clubzeitung erschienen ist. Aber so genau Seite für Seite habe ich mir sie schon lange nicht mehr angeschaut. Hätte ich durchaus tun sollen :-)
Hatte nur eine Nacht, um dies zu ändern. Bitte daher um Verständnis, wenn noch nicht alles auf dem neuesten Stand ist. Werde mich bessern. Auf alle Fälle bedanke ich mich bei der Kleinen Zeitung, für diese wunderbare Chance und die Selbsterkenntnis, dass es ganz leicht ist, wieder "AKTIV ZU TUN", wenn man einen Motivation dafür hat :-) :_) :-)
14. Februar 2008
Praktische Tipps für ein positives Leben
Mit dieser Ausgabe möchte ich eine SERIE starten, die vor allem in den zwei neuen Ausgaben unserer ElfLIEN-news-Mitgliederpost viel Platz haben wird. Unsere ElfLIEN-news erreichen so viele wunderbare Menschen, die auf ihre Art und Weise bereits positive Erfahrungen in der Umsetzung eines positiven Lebens gemacht haben.
Nachdem ich den Club ElfLIEN immer als eine wunderbare große Familie von Gleichgesinnten betrachte, ist es wohl an der Zeit, anderen an diesen Erfahrungen unserer Familie und die damit einhergehenden praktischen Tipps teilhaben zu lassen.
Das Spektrum dieser gegenseitigen Hilfestellung ist sehr groß. Von einfachen Tipps, wie sammle ich richtig Heilkräuter, nutze sie im täglichen Leben für mein Wohlbefinden, von aufbauenden Kochrezepten bis hin zum umweltschonenden Putzen, von selbst erstellen Säften und Marmeladen bis hin zu Erfahrungswerten im liebevollen Umgang miteinander und dem hilfreichen Tipp „Wie habe ich es geschafft, Positivität auch zu leben“, hat hier alles Platz.
Beginnen lasse ich diesmal unsere Raumenergie-Expertin
Immer wenn es Frühling wird…
…Gedanken von ANITA KERSCHBAUMER
…befindet sich die gesamte Natur in einem sichtbaren Erneuerungsprozess. Alles ist auf Neubeginn, Wachstum und Expansion eingestellt. Ein Hunger nach Licht, Luft, Öffnung und Weite – kurz: uneingeschränkter Lebendigkeit und Leichtigkeit ist in jeder Zelle spürbar.
DIE NATUR ERWACHT – UND WIR MIT IHR
Das Frühjahr 2008 unterstützt auf mehrfache Weise diesen Neubeginn. Sind wir doch numerologisch gesehen in diesem Jahr in einer „Einser-Phase“. Die EINS steht symbolisch für Anfang. Die „Karten werden neu gemischt und wir dürfen mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit, respektive aus den letzten Neun Jahren (1999 bis 2007) wieder ein ‚neues Spiel’ wagen“.
Die Zahl Eins steht einerseits für Kraft, Mut, Vertrauen, Zuversicht und Enthusiasmus, aber auch für viele Ideen, Pläne und große Aktivität. Vergessen wir bei all dem Optimismus und Tatendrang nicht, dass wir - Gott sei Dank - nicht alle unsere Pläne in einem Jahr umsetzen müssen/dürfen/können.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten diesen Neuerungsprozess und Neustart bewusst zu unterstützen.
Um genügend Raum und Kraft für einen neuen Anfang zu schaffen und mit Elan durchzustarten, ist in erster Linie LOSLASSEN sehr hilfreich.
Auf räumlicher Ebene heißt dies ENTRÜMPELN und KLARHEIT schaffen!
Unser Umfeld sprich Lebensraum ist bekanntlich unser „Spiegelbild“ (frei nach Hermes Trismesgistos: Wie oben so unten, wie innen so außen etc.). Warum wir zivilisierten Menschen so viele Gegenstände um uns unbedingt „brauchen“ kann viele Gründe haben: Identität, Status, Sicherheit, Besitzansprüche, Mangel- und Angstgefühle, unterdrückte Emotionen, ein gewisses Maß an Trägheit und Bequemlichkeit, Sammlerleidenschaften oder Ähnliches. Hier ein anschaulicher Vergleich aus unserem Alltag (siehe dazu auch Buchtipps).
Im Durchschnitt besitzen wir zivilisierten Menschen heute zwischen 10.000 und 13.000 Gegenstände, hatten wir vor ca. 100 Jahren noch mit durchschnittlich 120 Dingen das Auslangen. Diese tausende Dinge die wir um uns horten, müssen aber auch in irgendeiner Weise „verwaltet“ werden, d.h. sie „beschäftigen“ uns und binden unsere Kräfte und Energie (gebrauchen, reinigen, stapeln, sortieren, abstauben, reparieren oder auch nur deponieren usw.). Damit „unnötiges Gepäck“ uns nicht träge und unbeweglich macht, heißt das Motto:
Schränke, Regale, Laden, vom Keller bis zum Dachboden durchforsten!
Jedes Stück in unserem Wohnraum, das nicht auf den ersten Blick spontane FREUDE bei uns verursacht, sollte kritisch geprüft werden, ob man es wirklich noch braucht und überhaupt will.
Zuviel „Gepäck“ kann uns wertvolle Lebensenergie, Kraft und Motivation entziehen!
Ich weiß, aus eigener Erfahrung, dass Entrümpelungsaktionen am Anfang mühsam und schwer sind, muss man sich doch mit jedem „Sammler-Stück“ einzeln auseinandersetzen und Entscheidungen treffen (behalten – verkaufen – verschenken - reparieren oder doch entsorgen?). Ein Tipp von mir: Nutzen Sie die Kraft der „kleinen Schritte“, jeden Tag eine Lade oder ein Schrank bringt Sie auch zum Ziel und irgendwann wird es zum „Sport“.
Glauben Sie mir nicht, sondern probieren Sie aus, wie viel Raum für Lebensfreude und Leichtigkeit frei wird. Unser Lebensraum steht raum-energetisch gesehen in direktem Zusammenhang mit unserem Wohlbefinden, Gesundheit, Lebensfreude und auch Wohlstand. Kritische Punkte und die klassischen „Sammler-Ecken“ sind sicherlich Kleiderschränke (ca. 75 % der Kleidung in unseren Kästen wird nicht getragen), Badezimmerschränke, Kellerabteile und Gartenschuppen. Lassen Sie sich nicht von den Schuldgefühlen, dem schlechten Gewissen der vielen Fehlkäufe und nicht benutzten Dinge (Kleidungsstücke, Schuhe, Reinigungsmittel, Kosmetika usw.) demotivieren und vom Ziel abbringen. Seien Sie großzügig! Verschenken Sie, verkaufen Sie oder verteilen Sie (aber bitte keine Zwangsbeglückungen! Es gibt viele gemeinnützige Organisationen die gebrauchte Gegenstände wie Möbel, Kleidung, Spielzeug, Bücher etc. gerne annehmen)
Prüfen Sie was Sie WIRKLICH zum Glücklich sein brauchen.
MUT ZUR LEERE - heißt die Devise.
Damit Sie in Zukunft Entrümpelungsaktionen in kurzer Zeit erledigt haben oder gar nicht mehr notwendig sind, machen Sie sich „Produkt-Fasten“ zum Motto. Das bedeutet: ERSETZEN statt ERGÄNZEN, MIETEN und TEILEN statt KAUFEN!
Um diesen Erneuerungs-Prozess auf der geistigen Ebene abzuschließen ist es empfehlenswert eine energetische Reinigung durchzuführen.
Vielen Menschen sind mittlerweile (oder wieder) begeistert von einer Frühjahrs-Fastenkur, die nicht nur Körper, sondern auch unserem Geist wieder Leichtigkeit gibt. Gönnen wir doch unseren Lebensräumen auch eine „Fastenkur“ und einen Reinigungsprozess! Es gibt zahlreiche Methoden der energetischen Reinigung. Die wohl bekannteste und auch von Jedermann/frau einfach durchzuführen, ist wohl das Räuchern mit Kräutern, Harzen oder Ölen.
Eine Räucherzeremonie richtet sich grundsätzlich nach dem eigenen Geschmack und den eigenen Vorlieben, auch die Wahl des „Räuchermediums“ (Harz, Aroma-Öl, Kräuter etc.), ist in erster Linie „Geschmackssache“. Für all jene, die in die „Wissenschaft des energetischen Raumreinigens“ tieferen Einblick haben möchten, habe ich im Anschluss einige Literaturvorschläge vorbereitet, für all jene, die nicht warten und gleich zur Tat schreiten möchten einige Tipps zum erfolgreichen Räuchern: Das wichtigste Handwerkszeug besteht aus einem feuerfesten und hitzebeständigen Gefäß (Schale, Räucherkessel, Topf), Räucherkohle und Räucherharz (z.B. Weihrauch) – beides in Esoterikläden, gut sortierten Blumenhandlungen -/Möbelhäusern erhältlich), Zündhölzer und hitzebeständige Unterlage (Küchenhandschuh, Untersetzer). Kohle in das Räuchergefäß geben, anzünden, wenn die Kohle glüht, das Räucherharz darauf verteilen und warten bis sich der gewünschte Rauch entwickelt. Sollte man sich nicht mit dem Gefäß durch den Raum bewegen (das ist wiederum in erster Linie Geschmackssache) ist es wichtig das Räuchergefäß auf eine feuerfeste, nicht wärmeleitende Unterlage (Hitzegefahr!!!) und nicht in der Nähe von brennbaren Materialien (Vorhänge etc.) zu stellen.
Es ist günstig den zu räuchernden Raum während des Räucherns zur Gänze zu schließen (Fenster, Türen etc.) und so lange zu Räuchern bis der Rauch „Körper“ bekommt (je nach Raumgröße sind das wahrscheinlich zwischen 15 und 30 Minuten). Mit einer positiven Affirmation wie z.B. „Alles Negative darf gehen, alles Positive darf sich im Raum manifestieren“! kann man diesen Vorgang geistig unterstützen. Ist der Räuchervorgang abgeschlossen sollte man die Kohle fachgerecht entsorgen und den Raum anschließend so lange lüften, dass sich der Rauch zur Gänze aus dem Raum verzogen hat.
Anschließend sollte man sich selbst auch einer Reinigung unterziehen d.h. Duschen, (Haare waschen) und die getragene Kleidung waschen.
Wichtig ist auch, dass man sich auf ein Räucherritual entsprechend vorbereitet, sich Zeit nimmt, sich in guter Verfassung befindet (d.h. nicht krank, schwanger, übermüdet oder gestresst) und alle Lebensmittel (vor allem offene), Getränke etc. vorher aus dem Raum entfernt. Die Wahl des richtigen Zeitpunktes hängt in erster Linie vom Bedarf ab (z.B. gedrückte Stimmung im Raum nach Streit, Krankheit, wenn ein Neubeginn ansteht oder auch bei Umzügen). Abnehmende Mondphasen aber auch die „Raunächte“ unterstützen in positiver Weise das Loslassen und den Neubeginn.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schwungvollen Frühling mit viel positiver Energie, Kraft und Leichtigkeit!
Anita
Unterstützende Buchtipps:
Spirituelles Räuchern, Thomas Kinkele, Windpferd-Verlag ISBN-3-89385-350-2
Räucherstoffe und Räucherrituale, Thomas Kinkele, Windpferd-Verlag ISBN-3-89385-372-3
Für alle die in Reiki eingeweiht sind:
Reiki – der 2. Grad, Eckart Warnecke, Erdverlag, ISBN 3-8138-0410-0
Wege der Reinigung, Entgiften, Entschlacken, Loslassen, Ruediger Dahlke, Doris Ehrenberger,
Heilige Orte erschaffen mit Feng Shui, Karen Kingston, Lotos-Verlag, ISBN 3-612-18011-8
Simplify your life, Marion und Werner Tiki Küstenmacher, ISBN 3-593-37790-X
Weg damit – Entrümpeln befreit, Rita Phole, ISBN 3-442-16427-X, Goldmann-Verlag
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags, Karen Kingston, ISBN 3-499-61399-9, rororo-Verlag
Energetischer Schutz, Fons Belnooz, Windpferd-Verlag, ISBN 3-89385-380-4
Weil ich davon ausgehe, dass nicht alle von euch unsere gesamten Berichte lesen, darf ich gleich auf dieser Seite wunderbare Erfahrungen mit zwei "energetischen Zauberwörtern" berichten:
ISCHEMAWI, jetzt!
Phantastisch, was einige von euch bereits an positiven Veränderungen gespürt haben, wenn sie dieses Wort in schwierigen Situationen drei Mal vor sich hergesagt oder gedacht haben. Viele haben dieses Wort an Freunde und Bekannte weitergegeben, die obwohl sie gar nicht wussten, warum es dabei genau geht, ebenfalls wunderbare Erfahrungen damit gemacht haben. Das freut mich sehr!
Es handelt sich bei diesem Wort ja um kein mystisches Wort, übertragen aus der geistigen Welt, sondern um die einfache Abkürzung eins kräftigen Positiv-Satzes in deutscher Sprache. Was es bedeutet, verrate ich natürlich (noch) nicht. Dann würde dein Verstand sofort wieder alles analysieren und die kräftige Energieaufladung, die ich mit diesem Wort all die Jahre verbunden habe, abschwächen. Wenn du magst, probiere dieses Wort einfach aus. Natürlich freue ich mich über Rückmeldungen (elflien@aon.at), auch wenn es nicht gewirkt hat.
Und ein weiteres energetisch aufgeladenes Wort könnt ihr sehr gerne ausprobieren, wenn ihr das möchtet:
FROHLI,
jetzt !
Anfangs
empfehle ich dir, deine ersten Erfahrungen mit Stufe 1 (also einmal sagen oder
denken) zu machen, weil sich dabei natürlich einiges bewegen kann. Die Energien
in dir oder um dich herum, je nachdem, wofür du Frohli einsetzt, verändern
sich und das kann durchaus spürbar sein und auch einiges in Bewegung bringen.
Gehe es langsam an und mache in kleinen Schritten deine Erfahrungen damit.
Falls
du dich matt und schlapp fühlst, kannst du Frohli bei dir selbst einsetzen und
eine Energieumwandlung damit herbeiführen. Es geht aber natürlich auch räumlich.
Ein Frohli über deine Wohnung, dein Haus gesetzt, am Arbeitsplatz, in einer
Gesprächsrunde, die negative Energien verbreitet, über Schulen oder in eine
Schulklasse, über Handymasten, in Krisenregionen, ja sogar über unsere gesamte
Mutter Erde sind wunderbare Möglichkeiten, die sich damit auftun.
Alles
klar! Wohl kaum. Es ist mir bewusst, dass ich damit einen Bereich betrete, den
du verstandesmäßig nicht mehr erfassen kannst. Doch sehe es als Spiel.
Versuche es, wenn du magst und falls du damit Erfahrungen machst, lasse mich
wieder daran teilhaben.
Und sei
dir bewusst, eine bessere Welt beginnt immer bei dir selbst!
10. Juni 2006
Stiftungsidee
Die
Stammleser unserer ElfLIEN-News wissen bereits, dass wir uns seit einiger Zeit für
die Gründung der Wohltätigkeitsstiftung „A better world“ einsetzen. Diese
Stiftung soll Ideen und Projekte unterstützen, die in Richtung Ökologie,
biologischem Landbau, Nutzung von freien Energien, Gesunderhaltung und
Gesundwerdung, Förderung des eigenen Potentials bis hin zu einem liebevollem
Miteinander gehen.
Lasst
mich einige Beispiele bringen, in welche Richtung es gehen könnte:
Ich
habe über unseren Verein eine Dame kennen gelernt, die eine kleine
Landwirtschaft geerbt hatte und beschloss sich dort dem Kürbisanbau zu widmen
und gleichzeitig ein „energetisches Experiment“ zu starten. Als
Reiki-Anwenderin und auch mit anderen energetischen Methoden vertraut, reicherte
sie sowohl die Kürbiskerne, die sie setzte, später die Pflanzen während des
Wachstums und schlussendlich auch das fertige Produkt, nämlich das Kernöl mit
positiver Energie an. Ein Fläschchen dieses Kernöls ließ sie von einer
Atomphysikerin in deren Institut testen und siehe da, der Testversuch ergab,
dass dieses Kernöl sehr hoch schwingend war, was sich äußerst positiv auf den
menschlichen Organismus auswirken kann.
Ú
Beteilige dich aktiv
– wir brauchen viele Menschen, die dieser Idee noch mehr Inhalt gaben – Tel.
03136/53606 – Mail: elflien@aon.at
Spende bitte Y
- Stiftungskonto Blz: 38.477
Raiff.bank
Unterpremstätten, Kto.-Nr. 2.007.557
11. April 2005
Sicher ist dir auch aufgefallen, in welcher „Zeitqualität“ wir derzeit leben. Vieles ist im Auf- und Umbruch. Was gestern noch Gültigkeit hatte, ist heute bereits wieder ganz anders. Und das gilt nicht nur für große Weltgeschehen oder politische Ereignisse. Nein, wie im Großen auch so im Kleinen und damit in unseren Familien, wie auf unserem Arbeitsplatz, in unseren Beziehungen und in unserem persönlichen "Entwicklungsprogramm".
WIE sollen wir damit umgehen? Dazu haben wir wie immer im Leben zumindest ZWEI Möglichkeiten. Wir können verzweifeln, mit unserem Schicksal hadern, auf Gott und die Welt schimpfen, uns in Selbstmitleid baden ……….. o d e r uns ganz einfach, dem „FLUSS DES LEBENS“ anvertrauen. Diesen Montag, am 04. 04. 2005 hatten wir einen wunderbaren Positiv-Treff mit Gert Genro Beirer (siehe auch www.genro.at) zum Thema „Nie mehr müde und erschöpft“. Er zeigte uns auf seine „Leichtigkeit auch lebende Art und Weise“, dass es wirklich wahre „Energieverschwendung“ ist, uns zu ärgern, zu sorgen oder nicht die Bereitschaft zu haben, das zu akzeptieren, was einfach ist. Denn JEDE positive Veränderung im Leben, kann nur dann stattfinden, wenn wir den IST-ZUSTAND akzeptieren.
Nun werden sich sicherlich einige von Euch, die diese Zeilen lesen, denken, die hat gut reden. Die hat nicht meine augenblicklichen Probleme. Abgesehen davon, dass ich auch seit geraumer Zeit einiges zu bewältigen habe, weiß ich natürlich, dass es vielen von euch derzeit sehr schlecht geht, sowohl finanziell, gesundheitlich und auch im zwischenmenschlichen Bereich. Doch gibt es nicht in jedem von uns einen ganz wesentlichen Teil, der sich schon seit Anbeginn seines SEINS danach sehnt, dass es auf dieser Welt eine Veränderung gibt? Wäre das, wie wir in diese Welt geboren worden sind und wie wir sie derzeit erleben, SO WIE ES SEIN SOLLTE, dann gebe es ganz sicher all diese Turbulenzen nicht. Doch jede Veränderung kann nur damit beginnen, dass sich etwas zu verändern beginnt. Sei es nun im außen im Zusammenbruch gewisser Strukturen oder in uns in der Veränderung unserer Einstellung zu gewissen Dingen, unsere Bereitschaft uns aktiv als bewusstes, liebendes Wesen in diese Veränderung positiv mit ein zu bringen und schussendlich die Bereitschaft des Entwickelns eines tiefen Vertrauens und Glaubens in unsere ureigensten Fähigkeiten und Möglichkeiten, die seit Anbeginn der Menschheit in jedem von uns als „Kinder Gottes“ und „damit als Kinder ein- und derselben Quelle“ angelegt sind und seither warten, endlich einmal gelebt zu werden.
Eines ist klar. Das Ganze können wir nur schaffen, wenn wir auf diesem Weg auch bereit sind, wieder mehr Lebensfreude und Leichtigkeit in unser Leben bewusst zu integrieren. CARPE DIEM – Genieße deine Leben – ist ein Lebensprinzip, das wir niemals – auch in den schwersten Aufgaben unseres Lebens – vergessen sollten. Daraus werden wir nämlich die Kraft und Energie schöpfen, um diesen derzeit stattfindenden Veränderungsprozess, der sowieso unaufhaltsam ist - weil einfach die Zeit dazu „reif“ ist - gemeinsam auch endlich zu vollenden – schmunzel, schmunzel, alles unter der Voraussetzung, dass Ewigkeit - und das ist unsere Bestimmung - sowieso niemals endet.
Also let´s go on and be happy!
Elflien
27. Oktober 2004
Heute einen interessanten Artikel, den mir vor kurzen Frau Mag. Kaul zugesandt hat:
Durch Persönlichkeits- und Herzensbildung zur eigenen Freiheit!
Der Satz „Du bist was Du denkst und fühlst“ ist jenen Menschen, die sich bemüht haben, ihr Leben zu erforschen und zu ergründen, warum ihnen Dinge passieren und anderen wieder nicht, oft gesagt worden. Es stellt sich die Frage, warum ist das so und wie könnte eine Erklärung aussehen?
Als alle Wesen noch eins mit Gott waren, hatte jeder seinen eigenen freien Willen und auch alle Eigenschaften, die Gott besaß. Somit war es sehr leicht, sich sein persönliches Paradies zu kreieren.
Alles war wunderschön bis zu dem Moment, als eine Seele wissen wollte, ob es auch ein außerhalb von Gott (Urenergie, Vollkommenheit) geben könnte. Sie wandte sich ab von Gott und schwor, niemals mehr zurückzukehren. Gott jedoch erfüllt sofort jeden Wunsch, egal ob es nützlich ist oder nicht, und schon war es passiert. Durch diesen Gottmangel (Energiemangel) war das Bewusstsein aller Wesen, die dieser abgewendeten Seele Aufmerksamkeit schenkten eingeschränkt, und fast alle vergaßen, wer sie tatsächlich sind.
In diesem Experiment sind wir momentan noch alle gefangen, die Planeten, Pflanzen, Bäume, Tiere und Menschen.
Die Folgeerscheinungen durch diesen Energie(Gott)mangel sind Neid, Hass, Eifersucht etc., und um wieder Energie von anderen Seelen zu bekommen, entstand das Sich-Tarnen, das Täuschen, die Lüge, die List, der Streit, die Kriege, bis hin zur Selbstvernichtung - dem Tod.
Jedoch ein Leben ohne die Energieform Gott ist unmöglich, da es letztendlich ein außerhalb von Gott nicht gibt! Die Unvollkommenheit (Mangelwelt) war von Anfang an nur als Experiment gedacht und geht zu Ende. Jeder hat die Wahl, den Weg der Erkenntnisse oder den Weg der Selbstvernichtung zu gehen.
Die Urmuster der Unvollkommenheit sind bereits aufgelöst. Aber aus diesem falschen Traum aufzuwachen erfordert viel Disziplin und Ausdauer. Es ist vergleichbar, wie wenn ein Tier, das von Geburt an in einem sehr engen Käfig untergebracht war, auf einmal keine Gitterstäbe mehr vorfindet. Aus Gewohnheit macht es nur so viele Schritte vorwärts und rückwärts wie vorher im engen Gefängnis Platz war, da das Bewusstsein die wiedererlangte Freiheit noch nicht begriffen hat. Diese neue Freiheit wird ihm anfänglich etliche Schwierigkeiten bereiten, denn es ist kein Wärter mehr da, der das Fressen bringt, und keiner bestimmt irgend etwas mehr.
So wie dieses Tier war die gesamte Menschheit, Tier- und Pflanzen-, Baum- und Mineralwelt in einem gedanklichen und gefühlsmäßigen Ghetto, d.h. in einer gedanklichen Gefangenschaft. Die Gitterstäbe hießen Hass, Neid, Eifersucht, Eide, Schwüre, Gelöbnisse, Versprechen, Einweihung usw. Durch den Energiemangel und die Bewusstseinseinschränkung bedingt wurde versucht, diesen Mangel auszugleichen. Man schloss sich in Gruppen zusammen und stellte Regeln, Gebote und Verbote auf.
Aber obwohl der Energiemangel (Gottesmangel) bereits vorbei ist, macht die Menschheit aus Gewohnheit immer noch zwei Schritte vorwärts und zwei Schritte rückwärts.
Alle Maßnahmen der künstlichen Geistwesen (Gedanken) und Seelen der Unvollkommenheit sind hinfällig, aber diese Veränderungen können die Menschen zeitweise sehr beunruhigen, da ja die sog. „Gitterstäbe“, die Rahmenbedingungen fehlen. Alles ist anders! Unser Körper, der an Energiemangel gewöhnt war, muss nun mit sehr viel Energie (vollkommene Liebe, Freude, Fröhlichkeit) zurechtkommen.
Der Gott der Vollkommenheit hat uns erschaffen - vollkommen, perfekt, und alles, was dieser Gott erschaffen hat ist und bleibt vollkommen, d.h. wir sind und bleiben immer vollkommen. Diese Vollkommenheit brauchen wir nicht erst zu erlernen, sondern wir müssen nur die Unvollkommenheit, die wir selbst verursacht haben, auf diesen Energiemangel verzichten.
Der Gott der Vollkommenheit ist ein vollkommene Liebe ausstrahlendes, überaus liebenswertes, gütiges, nicht nachtragendes und sehr konsequentes Energiefeld. Dieses unsichtbare Energiefeld erfüllt jeden Wunsch in der Vollkommenheit, d.h. in der Bestform. Der Mensch denkt und Gott verwirklicht alles wieder in der Bestform! Wir sollten uns daher wieder daran erinnern - wohin man die Aufmerksamkeit lenkt, dorthin fließt die Energie.
Der Weg in die Vollkommenheit ist reich an Erfahrungen und Erkenntnissen, erfordert viel Beherrschung und Konsequenz. Er ist eine wunderbare Herausforderung für jeden Menschen. Man muss nur die Entscheidung treffen: Ich will zurück in die Vollkommenheit (Gott, Urenergie), das ist alles. Es genügt, es sich jeden Tag einmal in Erinnerung zu rufen. Nur jeder für sich selbst kann sich aus seiner Unvollkommenheit befreien.
Elsa und Manfred Stacher sehen sich als Wegweiser und Brückenbauer in die Vollkommenheit. In Hainfeld veranstalten sie regelmäßig Diskussionen und Meditationsrunden oder bieten Seminare und auch Einzelsitzungen an. Sie geben Hilfe, wann immer jemand Hilfe benötigt, jedoch nur soweit, damit jeder seinen Weg selbst bewältigen kann, um so zu den Erkenntnissen, die er sich vorgenommen hat, zu kommen. Es ist lediglich Unterstützung zur Selbsthilfe. Vertreter der Vollkommenheit herrschen nicht über andere Seelen, sondern fordern und fördern selbständiges Denken und selbständiges Handeln. Nur wer an sich selbst glaubt, glaubt auch an Gott.
Weitere Auskünfte für Interessierte:
Treffpunkt für Meditationen, Diskussionen, vollkommene Energie und Selbstfindung:
Elsa und Manfred Stacher, Gölsenstraße 21, A-3170 Hainfeld, Tel.: 0 27 64/76 97, Fax: 0 27 64/303 52, e-mail: manfredstacher@aon.at, Internet: www.manfredstacher.at
P.S.: Es gibt eine direkte öffentliche Verbindungsmöglichkeit mit dem Postbus ab Wien / Südtirolerplatz bis Hainfeld.
28. September 2004
Heute habe ich gute Neuigkeiten! Gabriele Neuberger, Reiki-Meisterin, Clearing- u. Engel-Expertin wird im November 2004 und im Jänner 2005 ein ENGEL-SEMINAR im Hotel PARAPDIES in Graz anbieten. Näheres dazu siehe Link ANGEBOTE, Unterlink „SEMINARE“. Dazupassend gibt es mit Gabriele auch eine Positiv-Treff im PANTA-RHEI in Graz-Seiersberg am 08. 11. 2004 um 19.30 Uhr zum Thema „Engel – unsere liebevollen Helfer“, siehe ebenfalls Link ANGEBOTE/Unterlink Wertvolle Treffen.
Gabriele hat vor einigen Jahren ein Büchlein herausgegeben, dass sie von drei Engeln durchgegeben bekam und den Titel trug „Das letzte Aufgebot“. Hier ein Auszug aus diesem Buch:
KLARE GEDANKEN
Lasst Eure Gedanken nicht herumlaufen. Lernt sie immer klar zu halten. Denkt aufrichtig. Jeder Gedanke erzeugt Energie, die im Raum steht. Ihr habt eine tollen Spruch: „Hüte dich vor deinen Gedanken, sie könnten wahr werden“. Lebt aufmerksamer, spürt wie alles schwingt. Speziell im Wald, im Freien überhaupt, es hat alles eine ganz eigene Präsenz. Wenn Ihr Eure Gedanken klar formuliert, spürt Ihr diese Dinge auch. Natürlich nicht von heute auf morgen. Aber das Wichtigste sind eure Gedanken. Oft fliegen sie um Euren Kopf wie undurchsichtige Wattebäuschchen. Was sollen wir mit solchen Wolken anfangen? Manchmal ist das so stark, dass Ihr ausseht wie ein Berggipfel im Nebel. Dann ist Eure Schwingung auch sehr langsam. Denkt daran, wenn Ihr spazieren geht, wie vage Eure Gedanken dahinplätschern. Ihr werdet oft richtig munter, wenn Ihr einen Gedanken ordentlich gedacht habt. Das sind die Schwingungen, die bis zu uns durchdringen. Es ist auch nicht egal, WAS Ihr denkt. Tratschereien, jemanden ausrichten, sich alles Mögliche vorstellen, z. B. sich in Gedanken groß machen usw. … das sind Echogedanken. „Wie du in den Wald rufst, so schallt es zurück“. Denkt viel mehr in Liebe und Schönheit. Auch das kommt als Echo zurück, aber es ist viel angenehmen.
Ich weiß: Ihr werdet sagen, das ist im täglichen Leben mit den vielen Kleinigkeiten, die einem das Dasein richtig sauer machen können, leicht gesagt: Aber denkt doch einmal nach: Wenn Ihr grantig seid, weil Ihr nicht hinaus kommt, weil ihr bei Euren Kindern sein müsst, überträgt Ihr diese Frustration – die ja schwingt – doch automatisch auf Eure Kinder. Die spüren das sogar sehr stark. Wie Eure Kinder sich an solchen Tagen verhalten, das wisst Ihr ja. Dasselbe ist im Beruf. Wenn Ihr mit der Einstellung: Schon wieder arbeiten gehen „müssen“, womöglich mit einer falschen Einstellung zur Arbeit geht, dann geht es auch nicht gut. Ich weiß, dass Eure Firmenchefs auch Schuld haben, dass Ihr nicht mehr gerne arbeiten geht. Im Moment – für uns gesehen – bei Euch schon ziemlich lange, ist die Moral der Menschen nicht richtig. Deshalb ist es so wichtig, die Schwingungen zu erhöhen, klar zu denken, damit Ihr näher an unsere Sphäre herankommt. Ihr werdet sehen, dann ist das Leben für Euch viel leichter. Vergesst die Freude nicht und das Lachen. Seid nicht so ernst und vor allem denkt nicht immer an Vergangenes und macht Euch nicht so viele Sorgen. Ihr, die Ihr schon gelernt habt, in den höheren Schwingungen zu sein, gerade Ihr müsst mehr in der Gegenwart bleiben. Jeder Handgriff geht leicht, wenn man dabei nicht an Gestern oder Morgen denkt.
Es gibt Menschen, die können nicht geradeheraus reden, die brauchen eine ganze Geschichte, um einen Satz zu sagen. So ist es auch beim Denken: Trainiert Euch darauf, Eure Gedanken klar zu formulieren, dann könnt Ihr auch mit einem einzigen Satz ganz wichtige Dinge sagen. Ihr werdet mit einiger Übung sehr rasch erkennen, dass auf einmal alles in Eurem Leben leichter läuft. Auf diese Weise bekommt Ihr auch viel mehr Zeit. Obwohl die Zeit bei uns keine Rolle spielt, für Euch ist sie dennoch wichtig. Wir brauchen viele, viele Menschen für die dritte Gruppe. Je mehr Menschen in höhere Schwingungen kommen, desto eher können wir helfen, dass diese Welt erhalten bleibt. Es ist nicht mehr viel Zeit – von uns aus gesehen – und das heißt was.
Jetzt werden wir das Ganze etwas genauer betrachten. Wenn Ihr Eure Gedanken konzentriert, stellt Ihr einen Kanal her, wie eine starke, weiße Lichtschnur oder wie ein Leuchtfeuer. Das können wir dann wahrnehmen. Vergleicht es mit einer Reiki-Einweihung, wo ja auch Euer Scheitel-Chakra ausgerichtet wird. Durch die Bündelung der Gedanken entsteht eine enorme Schwingung. Auf diese Art und Weise können wir in Verbindung gelangen, ist die Konzentration permanent gut, dass heißt, sind die Gedanken immer gut ausgerichtet, so steht Ihr immer mit uns in Verbindung. Hohe Schwingung = stete Verbindung. So können wir Euch helfen, wenn Ihr in eine unangenehme Situation kommt, wenn unvorhergesehene Dinge passieren, etwa ein Unfall mit dem Auto oder wenn sich ein Kind verletzt. Meistens seid Ihr dann so verwirrt, dass wir nur mehr schwer eingreifen können, ist aber der Kanal zu uns stets geöffnet, passieren solche Sachen erst gar nicht so leicht. Das ist es, was wir für Euch tun können. Ihr helft uns dafür, die Erde auf eine neue Ebene zu bringen. So ist unsere Zusammenarbeit für alle gut und wichtig.
Lasst Euch nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Reagiert nicht jedes Mal mit Schrecken, Zorn, Hysterie oder Fassungslosigkeit. Ihr würdet sagen, man muss einen kühlen Kopf bewahren. Wenn Ihr in einer solchen Situation den Kopf oben behaltet und Eure Gedanken beisammen bleiben, können wir Euch mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Ich kenne Eure Vorbehalte und Ausreden: Trotzdem ist das Ganze nur eine Übungssache. Die, die es wenigstens versuchen, werden bald feststellen, dass viele Entscheidungen bei denen Sie eine Menge Zeit zum Überlegen gebraucht haben, nunmehr spontan treffen können. Ihr nennt das: Aus dem Bauch heraus. Ich möchte nicht unbedingt wie ein Lehrer reden, trotzdem bin ich doch einer, scheint mir so. Wie Ihr in der Schule immer wieder übt, um eine Lektion zu können, so übt doch auch mit Euren Gedanken. Ihr sollt Euch auch zehn Minuten im Tag Zeit nehmen, um zu meditieren. Ich weiß, ich höre Euch schon sage: Wenn ich am Tage meine Arbeit und meinen Haushalt bewältigen und (fast da) meine Kinder versorgen soll, so bleibt mir nur mehr so wenig Zeit. Aber auch das ist nur eine Sache der Einstellung und Übung.
Setzt Euch doch hin, schaut in eine Kerzenflamme und hört dabei entspannende Musik. Versucht nur, dabei an Nichts zu denken. Ich kann Euch nur sagen: Ihr werdet überrascht sein, was Euch das bringt. Wenn wir das Ganze betrachten, war Ihr tun sollt, so ist das wirklich nicht viel, im Verhältnis zu dem Gewinn, den Ihr daraus haben werdet.
Nähere Informationen über das Büchlein von Gabriele sowie über Ihr Engelseminar erfährt Ihr direkt bei Gabriele Neuberger – Tel. 0316/694823 oder e-mail: gabriele.neuberger@utanet.at
17. September 2004
Hurra, es tut sich was! Sehr viel sogar! Und jeder "Lichtarbeiter" unter Euch - der wie wir ja alle wissen kein Erleuchteter ist, sondern jemand, der seine Herzensenergie dahin wendet, Licht und Liebe auf diesem Planeten endlich zu leben - uff, welch schwere aber zugleich auch wunderschöne Arbeit - spürt in dieser Zeit genau, woher der Wind weht und wie viel es noch zu tun geht. Also meine Lieben, f a d wird uns in nächster Zeit sicherlich nicht! Aber W I R S C H A F F E N E S !!
Und weil es so schön zu meiner derzeitigen Stimmung passt, ein Haischberger-G´schichterl - auch nachzulesen unter www.haischberger.at:
Der Mann und die Dunkelheit
Es war einmal ein Mann, der in einem dunklen Zimmer wohnte. Er mochte
die Dunkelheit nicht und er versuchte, sie mit Beschimpfungen und
Beschwörungen zu vertreiben.
Aber die Dunkelheit verschwand nicht.
Eines Tages besuchte ihn eine weise Frau. Sie sagte zu ihm: "Das was
dich ärgert, die Dunkelheit, wie du es nennst, gibt es eigentlich gar
nicht. Dagegen zu kämpfen bringt deshalb überhaupt nichts. Konzentriere
dich lieber darauf, mehr Licht in deine Wohnung zu bringen und du wirst
sehen, dass dein Problem damit von allein verschwindet."
Der Mann lachte nur und rief: "Ha! Das kann nicht sein. Keine so
einfache Methode kann einen so übermächtigen Feind wie die Dunkelheit
besiegen. Du irrst, närrisches Weib!"
Und so verbrachte der Mann den Rest seines Lebens in der Dunkelheit, von
der er glaubte, sie sei unbezwingbar.
Das Licht einer einzigen Kerze hätte ihn vom Gegenteil überzeugen
können...
13. September 2004
Ein besonders interessanter Artikel, der mir von Dr. med. Gotthard Eckl, mail: gotthardeckl@hotmail.com übermittelt wurde.
Das Clown-Chakra
Die Clownwissenschaftler haben herausgefunden, dass all unsere Probleme unter einer Überschrift zusammengefasst werden können: Ernsthaftigkeit.
Ernstsein ist der hauptsächliche Grund für Krebs und Reinkarnation.
Wissenschaftler der Clownakademie haben schon eine neue Quelle der Heilung entdeckt. Es ist eine psychische Energie, die zwischen dem Herz und Halschakra lokalisiert ist und Clown-Chakra genannt wird.
Wenn sich Menschen miserabel fühlen, finanzielle Probleme haben, wenn sie in erbärmlichen Beziehungen leben, wenn sie krank sind oder ein Bedürfnis haben, andere Menschen anzuklagen, dann ist im allgemeinen ihr Clown-Chakra geschlossen. Wenn das der Fall ist, können die Wissenschaftler bei Untersuchungen unter einem hochempfindlichen Mikroskop feststellen, dass die Zellen aller Organe traurige Gesichter machen.
Bei einem geöffneten Clown-Chakra hingegen zeigen die Zellen ein fröhliches Gesicht. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, die krank sind, auf die Zellen ihres Körpers Schuld projiziert und die Liebe, die normalerweise in jeder Zelle vorhanden ist, hinausmanövriert haben.
Deshalb sagen die Zellen: „I Lack of Love“. Oder kurz: ILL. Oder: „Ich leide unter einem Mangel an Liebe.“ = Ich fühle mich krank. Die Wissenschaftler haben weiter festgestellt, dass jede Krankheit auf der Tatsache beruht, dass die Zellen „out of ease“, also „diseased“ sind (diese Wortspiele lassen sich leider nicht wirklich übersetzen: Die Zellen sind „außerhalb der Leichtigkeit“ und deshalb „erkrankt“).
Wenn das Clown-Chakra offen ist und normal arbeitet oder besser spielt, saugt der psychische Organismus jeden Schmerz, Ärger, jeden Kummer und jedes Unglück auf und verwandelt die Energie in winzigkleine, rote, herzförmige Luftballons, die Gottes Liebe und Freude enthalten. Diese Ballons werden zu den kranken Zellen oder zu einer Situation geschickt, und auf der Stelle erscheint ein fröhliches Gesicht. Wenn das Licht in die Dunkelheit eintritt, verschwindet die Dunkelheit.
Manchmal werden diese roten Herzballons auch Endorphine genannt, das beruht auf der Tatsache, dass das Gefühl von Trennung verschwindet, wenn alle Menschen dies so erleben. Sie erfahren, dass sie wieder daheim beim Vater sind und daher sind sie nicht länger ein orphan = Waisenkind. Dies ist der bekannte "end orphan" (Endorphin) Effekt. Die Clownwissenschaftler empfehlen deshalb folgendes:
Wenn du das Gefühl hast, jemand greift dich an: Schicke dieser Person rote, herzförmige Luftballons, die voll gefüllt sind mit der Liebe Gottes und mit Freude.
Erinnere dich immer daran, dein Clown-Chakra offen zu halten und denke daran, zu lachen – Ernstsein ist der Grund für Reinkarnation.
Autor unbekannt
04. September 2004
GLÜCKLICH SEIN – ich auch?
Folgenden interessanten Bericht erhielt ich von Ulrike Retter (Seminarhotel Retter) – eine nähere Quelle ist mir leider unbekannt:
Niemand muss mehr verzagt auf jene Mitmenschen schauen, die immer nur glücklich sind. US-Forscher haben nämlich herausgefunden, was jeder selbst tun kann, um einem unglücklichen Leben tschüss zu sagen. In den USA ist das Recht auf Glückssuche (pursuit of happiness) jedem Bürger verfassungsmäßig garantiert. Deshalb gibt es dort eine wissenschaftliche Richtung, die sich „Glücksforschung“ nennt. Zu den Größen dieses Faches zählen die Professoren Ed Diener, David Myers, Martin Seligmann und Mihaly Csizentmihalyi . Sie erforschen, weshalb manche Leute fröhlicher, leichter, glücklicher leben – und was jeder davon lernen kann. Denn mit Alter, Geschlecht, Herkunft, Wohnort, Reichtum, Bildung – so viel weiß man schon – hat das Glücksgefühl nichts zu tun. Nicht einmal mit den großen Ereignisses des Lebens. Womit aber dann? Hier kommt die Antwort.
Die 13 Wege zum Glück
1) Die Wozu-Frage
„Es ist nicht so, dass manche Menschen mehr Glück haben als andere“, erklärt Prof. Seligmann. „Die Glücklichen gehen nur anders mit den Ereignissen um. Sie fragen zum Beispiel nicht Warum? sondern Wozu? Die Menschen, die leichter leben, haben genau soviel Pech wie andere, erleiden die gleiche Anzahl an Schicksalsschlägen. Aber sie hadern nicht lang: Warum passiert das mir? Warum muss das sein? Sondern sie fragen: Wozu ist das gut? Wie kann ich das Problem lösen? Was kann ich tun? Welche Möglichkeiten gibt es? Mit anderen Worten: Sie denken nicht problemorientiert, sie denken lösungsorientiert.
2) Der Arbeitskick
Glück entdeckten die Forscher nicht bei Faulenzern, sondern bei hingebungsvoll Tätigen. Prof. Myers: „Konzentrierte Aktivität mobilisiert das körpereigene Glückshormon Serotonin“. Vorausgesetzt die Aktivität entspricht der eigenen Begabung. Doch die meisten Menschen, fanden die Forscher, unterschätzen die eigenen Begabungen. Myers: „Finden kann man seine Talente nur durch Experimentieren. Durch das Ausprobieren neuer Anforderungen. Also durch Arbeit. Nichts ist so trügerisch wie die Schlaraffenland-Lüge. Unterforderung macht unglücklich.
3) Die Fitness-Komponente
Es gibt Stubenhocker, die glücklich sind. Aber das sind die Ausnahmen. Fitness, fanden die Forscher, trägt zum Glücksgefühl bei. Der Grund laut Prof. Myers: „Niedergeschlagenheit, Leeregefühl, Konzentrationsstörungen werden durch Bewegung beiseite gefegt“. Erstens werden durch Ausdauersportarten die körpereigenen Endorphine aktiviert. Zweitens sorgt die erhöhte Sauerstoffzufuhr für eine bessere Ausnutzung der Gehirnkapazität. Drittens werden beim Schwitzen depressions-fördernde Substanzen ausgeschieden. Und schließlich stärkt das Fitnessgefühl das Selbstbewusstsein.
4) Das Clearing-Programm
Clearing heißt so viel wie „Klarheit schaffen“. Die Forscher fanden unter den glücklichen Menschen so gut wie keine Chaoten. „Ordnung – zumindest im Geist – gehört zum Lebensgefühl der Leichtigkeit“, sagt Prof. Diener. „Die Glücklichen fällen Entscheidungen schneller und deutlicher, gehen lieber das Risiko falscher Entscheidungen ein, statt hinauszuzögern und aufzuschieben. Sie erledigen, was ansteht, statt es anzuhäufen. Wer aufräumt und Liegengebliebenes anpackt, fühlt sich nicht als Opfer sondern als Gestalter seines Schicksals, und das gehört wesentlich zum Glück.
5) Der Medien-Verzicht
Fröhliche Menschen verbringen nicht einmal ein Fünftel so viel Zeit vor dem Fernseher wie Durchschnittsbürger. Sie studieren seltener die Tageszeitung. Psychologische Erklärung der Glücksforscher: Fernsehen und Tagespresse erreichen ihre Quoten mit Katastrophen, Morden, schlechten Nachrichten. Wer darauf verzichtet, hat ein helleres Weltbild. Begründung des Physiologen Prof. Kaplan: „Fernsehen leert sukzessive den körpereigenen Speicher des Wohlfühl-Hormons Endorphin. Wer drei Stunden ferngesehen hat, kann sich unmöglich leicht und fröhlich fühlen – egal, was er gesehen hat. (Wer immer fernsieht – sieht das Nahe nicht mehr).
6) Der Freundschafts-Beitrag
Viele Menschen zu kennen, bringt gar nichts, ermittelten die Glücksforscher. Prof. Seligmann: „Es kommt auf das Gefühl der Verbundenheit an. Und das kann nur mit einer begrenzten Zahl von Menschen entstehen. Nur solche Beziehungen stärken das Vertrauen, das Gefühl des Aufgehobenseins, der Geborgenheit“. Allen glücklichen Menschen gemeinsam ist das Talent zur Freundschaft. Seligmann: „Das bedeutet Regelmäßigkeit, bedeutet Pflege, bedeutet Initiative. Aber auch Auswahl: Sie umgeben sich mit aufbauenden, unterstützenden Menschen. Sie reduzieren den Kontakt zu unkenden Schlechtmachern.
7) Der Motivationseffekt
„Menschen, die fröhlicher leben, können sich selbst motivieren. Gewöhnlich lassen sich Menschen nur von Freude und Spaß locken. Die glücklicheren Menschen nehmen auch Frust, Angst, Ärger als Motivation“ erläutert Prof. Myers“. Sie erkennen Ärger als Lernchance. Sie sehen, dass hinter jeder Schwäche eine Stärke steckt. Und dass Menschen an Widerständen wachsen“. Letzteres konnte Myers medizinisch nachweisen. „Wer Probleme meidet, schrumpft“. Vierzehn Tage reiner Relaxurlaub senken die geistige Wachheit und damit die Glücksfähigkeit um zwanzig Prozent.
8) Das Element Dankbarkeit
Die Glücklichen sind dankbarer. Einfach, weil sie glücklich sind? „Nein“ meint Prof. Mihaly, „es ist umgekehrt: Sie sind glücklich, weil sie dankbarer sind. Menschen, die mit dem Schicksal hadern, richten ihre Aufmerksamkeit auf das, was sie unzufrieden macht. Die Glücklichen hingegen haben ihren Blick trainiert für Dinge, die erfreulich sind“. Das lässt sich nachmachen. Wer sich jeden Tag aufzählt, wofür er dankbar sein kann, schärft seine Wahrnehmen für die angenehmen Seiten des Lebens, denkt, fühlt, lebt immer fröhlich.
9) Der Risiko-Faktor
Zunächst ist das überraschend: Menschen, die leichter leben, machen es sich nicht bequem. Im Gegenteil: Sie verlassen immer wieder ihre Komfortzone. So wird der Bereich im Leben genannt, der gewohnt und automatisiert ist, der sicher scheint, der einen immer wieder bestätigt. Seligmann: „Wachstum zum Glück findet außerhalb der Komfortzone statt. Wer nie scheitert, entwickelt sich nicht und kann auch nicht glücklich werden, denn er fürchtet sich vor Unvorhersehbarem, ihm fehlt die Erfahrung der eigenen Stärke und Überwindungskraft. Van Gogh wollte Pfarrer werden und scheiterte.
10) Der Akku-Trick
„Die meisten Menschen sacken ab, wenn sie erschöpft und frustriert sind“, erklärt Prof. Diener. „Die Glücklichen wissen, wie sie ihren Energiespeicher schnell wieder auffüllen können“. Sie nutzen etwas, das die Forscher Akku-Liste nennen. Eine individuelle Zusammenstellung von Dingen, die Energie bringen. Dazu kann gehören: Mozart hören, Tanzen, Trommeln, Musizieren, Malen, Badewanne, etwas Schönes kaufen, massieren lassen, meditieren, eine Wanderung, ein Gespräch, jemanden beschenken, Wasser trinken, Qi-Gong, Essen gehen …. Diener: „Wir raten, sich eine Akku-Liste anzulegen. Nicht im Kopf, sondern schriftlich, damit sie da ist, wenn die Gedanken im Düsteren sind.
11) Der Zeitlosigkeits-Effekt
Glückliche Menschen haben weniger das Gefühl, die Zeit entgleite ihnen. Und leben stattdessen mehr im Augenblick. Laut Prof. Mihaly lieg das erstens an der Fähigkeit zur Konzentration: „Wer in dem aufgeht, was gerade dran ist, bewegt sich in einer Sphäre der Zeitlosigkeit“. Und zweitens an einer feineren Körperwahrnehmung. Vorschlag der Experten: Alle anderthalb Stunden für neunzig Sekunden fühlen, wie der Atem geht, wie die Haltung ist, was sich im Körper tut. „Wer immer wieder aus den Gedanken zurück in den Körper kommt, ist präsent und trainiert im Augenblick zu leben“.
12) Das Ziel-Programm
Glückliche Menschen haben eine Vision. Haben etwas, wofür sie leben. Etwas, das sie morgens aus dem Bett springen lässt. Woher? Prof. Diener: „Sie setzen sich selbst immer wieder Ziele. Langfristige Ziele, die sich in kleinen Schritten erreichen lassen. Wir überschätzen meist, was wir in kurzer Zeit erreichen können. Und unterschätzen, was auf lange Sicht möglich ist“. Die Ziele müssen konkret formuliert werden, und zwar schriftlich, etwa im Tagebuch. Und sie müssen überprüfbar sein. Also nicht: Ich werde mehr für meine Gesundheit tun. Sondern: Ab 1. Feb. jogge ich dreimal pro Woche.
13) Der religiöse Faktor
Es lässt sich nicht leugnen. Religiöse Menschen sind glücklicher. Und obendrein auch gesünder. David Larson, Chef des US Health Research I kann das statistisch nachweisen. Vermutete Gründe: Der Glaube verleiht dem Leben Sinn, gibt das Gefühl des Behütetseins – jedenfalls dann, wenn die Religion keinen Zwang ausübt und keine Schuldgefühle hervorruft. Welche Religion darf es sein? „Jede“, meint Prof. Myers. Grundsätzlich gilt: Menschen, die einen Sinn im Leben sehen, die sich an verbindliche Wertvorstellungen halten, die vertrauen, sind gesünder und glücklicher.
14. Juni 2004
Die Urlaubszeit läuft auf Hochtouren und jeder von uns möchte natürlich haben, dass diese Zeit besonders harmonisch und erholsam verläuft. Dazu habe ich einige Tipps parat:
1) Zeit ist dehnbar. Das glaubst du nicht? Nun dann überlege dir einmal, wie lang es dir vorkommt, wenn du auf etwas wartest und wie schnell die Zeit vergeht, wenn du unter Druck bist. Du kannst deine Urlaubszeit ausdehnen, indem du dir schon vorher vornimmst, jede Minute deines Urlaubes zu genießen. Dazu kannst du noch deine Hohes Selbst, deine göttliche Führung oder an was immer du auch glaubst, bitten dir das Gefühl zu geben, das z. B. eine Woche Urlaub, dir wie drei erscheinen mögen. Deine 3 Wochen wie 6 Wochen usw. Versuch es einfach, du wirst sehen, es funktioniert prächtig.
2) Du kannst dir auch einen schönen Urlaub vorprogrammieren. Indem du dir vor Urlaubsantritt schon einige Bilder visualisiert, wie sehr du diesen Urlaub genießen wirst. Wie du z. B. voller Glückseeligkeit am Strand liegst und einfach nur einen großes Danke spürst, wie gut es dir geht. Oder du wieder zu Hause angekommen, deinen Freunden erzählst, welch wunderbaren Urlaub du genossen hast. Und diesmal – schmunzel, schmunzel – ehrlich und nicht deshalb, weil man das halt immer erzählt. Die meisten Menschen machen es ja umgekehrt, sie sorgen sich schon, dass irgendetwas wieder in Ihrem Urlaub daneben gehen könnte und sind dann stinksauer, wenn diese „Vorprogrammierung“ - was anderes ist es nicht, wenn ich mir Sorgen mache – auch eintritt.
3) Du solltest vorher mit deiner Familie/deinem Partner schon klären, welchen Erholungswert ihr Euch von Eurem gemeinsamen Urlaub erwartet. Bei unserer Familie gibt es z. B. zwei „Urlaubs-Aktiv-Typen“ meinen Mann und meinen Sohn und zwei „Faulenzer-Typen“ meine Tochter und ich. Wenn vorher geklärt ist, dass jeder im Urlaub gerne seinen Freiraum hätte, um einfach seine Erholungsvorstellungen auch auszuleben, gibt es viel weniger Unklarheiten.
4) Übrigens eine schöne erholsame Urlaubszeit ist nicht abhängig davon, was man macht sondern wie man diese Zeit genießt. Meine Familie und ich, sind gerne Spontan-Urlaubstypen. Oft sind wir auch schon abgefahren, ohne Ahnung wo wir landen werden. Das ist natürlich eine Form von „Abenteuer-Urlaub“ und muss einem sicher liegen. Doch mit der richtigen Einstellung sind gerade diese Urlaube zu einer Erfahrung geworden, über die wir noch lange ganz begeistert erzählt haben. Man muss auch nicht wegfahren, um „richtig“ Urlaub zu machen. Wichtig ist, dass man ganz bewusst vor Antritt der Urlaubszeit – auch wenn man ihn zu Hause verbringt – seinen Koffer an Sorgen und Problemen, die ja jeder von uns hat, gedanklich ganz bewusst wo abstellt in dem Bewusstsein, dass ich mich darum auch noch nach dem Urlaub kümmern kann – falls ich dies dann überhaupt noch für notwendig halte. Ja und dann gilt es nur mehr die Lebensfreude auszupacken und das innere Kind etwas zu „lüften“. Mach einfach in deiner Urlaubszeit das was dir Spaß macht und zu dem im Arbeitsalltag oft viel zu wenig Zeit bleibt.
5) Stress und damit auch Urlaubsstress ist immer hausgemacht. Falls du heuer wegfährst, pack ruhig ein bisschen weniger ein. Fast in jedem Urlaubsort gibt es alles zu kaufen. Auch, wenn es dort vielleicht etwas teurer ist, sei es dir einfach wert, genussvoll einkaufen zu gehen und nicht alles mitschleppen zu müssen. Auch eine stressfreie Anreise kann man programmieren. Bitte einfach deine (Eure) Schutzengel Euch zu begleiten und Euch z. B. eine freie Fahrtstrecke oder eine stressfreie Anreise zu bescheren. Das funktioniert bestens. Reiki´aner zweiten Grades haben auch die Möglichkeit, mit SITUATIONS-REIKI ihren Urlaub, ihre Anreise schon im Vorfeld mit immens viel positiver Energie für alle Beteiligten zu versorgen.
6) Und last but not least. Falls du im heurigen Jahr noch nicht weißt, wo und wie du deinen Urlaub verbringen möchtest, könnte ich dir unsere LEBENSFREUDE-TAGE vom 20. bis 22.08.2004 im wunderschönen Hotel RETTER in Pöllauberg bei Hartberg (Stmk.) anbieten. Dort werden wir alles Vorhergeschriebene auch praktizieren. Die Tage stehen unter dem Motto „Die Kunst sein Leben zu genießen“ und es sind noch einige Teilnehmerplätze frei. Wohlfühlen für Körper, Geist und Seele steht auf dem Programm. Kostenlose energetische Massagen sowie Reiki-Behandlungen sind vorgesehen, tiefgehende Meditationen, Innere-Kind-Arbeit, Verbindung mit deinem göttlichen Potential und Begegnung mit deinen Schutzengeln und vieles andere mehr wird geboten.
16. März 2004
EIN TAG IN MEINEM JETZT
ein Bericht von Annamirl Dopler
(Annamirl ist am 10. Mai 2004 völlig unerwartet von uns gegangen. Sie hat uns einen wunderbaren Auftrag hinterlassen)_____________________________________________________
Geliebtes Lichterl (gemeint ist damit jeder Mensch auf diesem Planeten)!
Gesegnete Zeit, so viele Lichterl erwachen – also: kopieren, auswählen – die Recorder laufen auf Hochtouren! Welche Freude, nicht nur die Zeit sondern auch die Infos zu haben, seit ich mich dem Fluss des Universums, dem Engel der Fülle geöffnet habe, STRÖMT es in gar wundersamer Art und Weise. DANKE!
Die Aufwach- und Einstiegs-Sequenzen sind eine sensible Achtsamkeit wert, geht es doch nicht nur ums Erfahren, sondern dann auch wirklich die eigenen Schritte zu setzen! Bei aller Liebe, ich kann kein Lichterl auf den Buckel nehmen und ins BEWUSST-SEIN tragen, obwohl ich das eine Zeitlang gerne getan hätte! Dafür kann ich aber mit meinem LEUCHTEN zeigen, es ist möglich und es beginnt IMMER IN UNS. Wie dankbar bin ich der Führung, vor 20 Jahren nicht „heimgegangen“ zu sein, wie wertvoll ist mein TUN und SEIN für mich und jedes liebevoll betreute Lichterl, besonders dann, wenn es grad mal ein bisserl „herblinzelt“! DANKE GOTT für ALLE und ALLES! Ich BIN liebt uns so sehr, je mehr ich „schicke“, desto mehr kommt zurück … Mein inzwischen sehr ausgeprägtes „FÜHLI“ weiß, wie viel Samen noch aufs „Streuen“ warten. Was wir aus dem Herzen heraus tun, verändert nicht nur unser Leben, sondern auch das Leben aller „UM-UNS-HERUM-LICHTERL“ – dies gilt auch für das, was nicht aus dem Herzen kommt, deshalb bin ich sehr achtsam in Gedanken und Worten!
Habe im Lichtfokus gelesen: Die Geistführer sehen bei unserem Anblick nur Liebe, Göttlichkeit, Schönheit und Vollkommenheit vor sich, WEIL SIE SELBST DAS ALLES SIND – das Gesetz der Resonanz ist eine sehr wirksame Sache für unsere Entwicklung – meine Liebe oder mein Zorn kommen beim anderen Lichterl immer dort an, wo es auch so empfindet! Ich achte daher auf die Schwingung meiner Stimme – Worte können verfälschen, darum fühle ich hinein: WAS TRAGEN SIE WIRKLICH ZUM ANDEREN LICHTERL?
Nun, andauernd ausgewogen sind wir Menschen wohl nicht, aber man kann doch grünes Licht geben, für ein SO SEIN und dann halt Schritt für Schritt darauf zugehen! Unter den Teppich kehren, ist glaube ich nicht so hilfreich, aber dafür sorgen – nein, besser es in der Bewusstheit behalten, dass das EIGENE-ZAUMGRAMT-SEIN der wichtigste Punkt auf diesem Weg ist, finde ich gut! Meine Entscheidungen sind immer in stimmig und unstimmig begründet. Ich verurteile mich nicht mehr, wenn ich „unstimmig produziert“ habe, ich weiß halt dann: Beim nächsten Mal anders oder nicht mehr – und bin wieder gut mit mir!!! Dies ist besonders vor dem Einschlafen wichtig – man geht doch auch mit Niemanden ins Bett, den man ablehnt oder nicht leiden kann, oder?
Beim Aufwachen, einige Starthilfen, die die Tagesqualität steigern: Augen auf – SEGNEN, natürlich ALLES WAS IST – ich gebe hier wieder, was mir auf einen DINA4-Blatt als Geschenk ins Haus kam: SEGEN IST DIE REINSTE, FEINSTE FORM VON GEDANKENENERGIE UND BEWEGT DIE STÄRKSTE KRAFT DES UNIVERSUMS: DIE GÖTTLICHE LIEBE!
Worauf es beim Segnen ankommt, ist die REINHEIT und MOTIVATION!! Weiter mit Starthilfe: Fingerl halten (Strömen), HOLLADRIO „einschalten“, den Tag freudig begrpßen! Wenn ich dann noch die Zwillings-Engerl: KÖRPERLICHES WOHLBEFINDEN und LEICHTIGKEIT DES SEINS um mich habe, unterstützt von den Engerln(Energien): GUT GELUNGENES SCHAFFEN, FREUDE, GEHALTENE AUSGEWOGENHEIT und GESUNDHEIT, bleibt mir doch gar nichts anderes über, als mich GUT ZU FÜHLEN! Ich weiß ganz innen: JETZT liegt es an UNS – wir können erstaunt sein über unsere Möglichkeiten, aber wir sollten akzeptieren, dass sie VORGESEHEN und VORHANDEN sind!!
Wir ist auch bewusst: ICH BIN hat kein Kopfweh, dies hat mein SCHMERZKÖRPER, der mir mit diesem Signal doch nur sagt: „Mirl, do stimmt wos net!“. Darf sein – muss aber nicht mehr. Nachdem ich bewusst „HERZERWEITERUNG“ lebe – die zur Verfügung stehenden Energien für WOHLFÜHLGEFÜHLE anwende, bleibt kaum noch Unstimmiges. Mit dem GELEBTEN Satz: WAS ICH TUE, TUE ICH FÜR M I C H , warte ich weder auf Zustimmen von Außen, noch fürchte ich mich vor Ablehnung – ICH WEISS, WAS ICH TUE IST GUT GETAN!
Damit ist tiefer Friede in mir, der Kreativität sind Tür und Tor geöffnet, die Zellen meiner Körperlichkeit „wuseln“ oft so fühlbar, dass ich glaube: Sie singen und tanzen, na ja zumindest freuen sie sich! Dies ist, was ich als DAS LICHT IM ALLTAGSLEBENN bezeichne. Jeder auf seine Art findet immer besser, wie es lebbar wird! Es ist für uns ALLE vorgesehen und je nach Akzeptanz wird es ERFAHREN! Ich habe mir einmal einen spirituellen Schwindelzettel machen wollen, mit vielen Konzepten und Hinweisen – weißt Lichterl was letztendlich darauf stand? DANKE LICHT, DU LIEBEVOLLES SEIN!
Das habe ich mir in mein Herz gelegt und dort fühle ich es noch heute: ICH BIN EIN TEIL DIESES LEUCHTENS!
Ich BIN ist die direkteste, bewusste Verbindung zur Quelle, zum Ursprung, dorthin, wo unser GÖTTLICHER ANTEIL herkommt! Dieses FÜHLEN-WISSEN ist der Schatz, den jeder Mensch trägt, der eine findet ihn schnell, der andere langsamer – finden wird ihn jeder – aus meinem übervollen Herzen übermittle ich es JETZT mit den Worten:
Zwei Sterne am Himmel – der EINE bist du,
zu „wissen“ ich lieb´ dich – schenkt Frieden und Ruh!
Für immer „verbunden“ – das Herzerl voll Freud´
ich BIN dankt dem Schöpfer – für all diese Zeit!
Mirli
28. November 2003
Hier wie angekündigt, mein Erfahrungsbericht zum "Heilsam aus eigener Kraft":
Erfahrungen von Elfriede Lienhart
Am 27. 09. 2003 hielt ich anlässlich der 2. Österreichtagung für Mentales Heilen und feinstoffliche Energien in Amstetten einen Vortrag zum Thema „Heilsein aus eigener Kraft“, der sehr großen Anklang fand. Nachdem ich viele Anfragen erhielt, ob es das, was ich dort erzählte auch schriftlich gibt, bin ich sehr gerne bereit hier einen Auszug meines Vortrages zu veröffentlichen, weil er natürlich auch genau zum Motto unserer neuen Clubzeitung passt:
Bis zu meinem 27. Lebensjahr führte ich ein ganz „normales“ Leben. Normal nicht im Sinne wie ein ideales Leben aussehen könnte, sondern normal, weil die Mehrzahl der Menschen so lebt. Ich war 120%ig, also überperfekt, sehr im außen orientiert und damit auch sehr an materiellen Dingen und Karriere verhaftet, konnte nicht nein sagen und holte mir meine Liebe und Anerkennung nur im außen. Damit war ich ein sehr beliebter Mitmensch. Doch mir selbst ging es im Laufe der Zeit nicht gut damit. Ich hatte das Gefühl, das irgend etwas in mir fürchterlich litt, kaum Luft zum Atmen bekam, aber ich wusste nicht was. Wie heißt es so schön „the show must go on“ und so verbrachte ich viel Energie damit, es mir nicht anmerken zu lassen, wie es mir wirklich ging bis ich schließlich die vernichtende Diagnose erhielt, in wenigen Wochen an beiden Augen mein Augenlicht zu verlieren.
Ich habe viele Jahre meines Lebens behauptet, dass ich plötzlich krank wurde. Das stimmt so nicht. Wie gesagt, es begann alles mit einem Gefühl des „Unwohlseins“. Irgendetwas fehlte da in meinem Leben. Weiter ging es mit Angstzuständen bis hin zu Panikattacken. Arztbesuch um Arztbesuch folgte und keiner konnte „organisch“ etwas feststellen. So betrachtet erfasste mich paradoxerweise sogar ein Gefühl der Erleichterung als ich endlich eine Diagnose mit einem „lateinischen Namen“ hatte. Jetzt durfte ich endlich ganz offiziell auch schwach sein. Jetzt konnten sie mich nicht für verrückt halten, denn ich war ja wirklich krank.
Nun wird es ja endlich etwas geben, das mir auch wirklich helfen konnte. Ein großer Trugschluss. Die nächsten Wochen verbrachte ich mit medizinischen Behandlungen, unter anderem bekam ich jeweils 10 Cortisonspritzen direkt in jedes Auge. Wahrlich kein angenehmes Gefühl und leider hatte diese Behandlungen auch keinen Erfolg. Weiter ging es mit stationären Krankenhausaufenthalten und immer mehr schwand die Hoffnung, dass mir wirklich geholfen werden könnte. Schlussendlich an einem großen Krankenhaus, das sich auf Netzhauterkrankungen spezialisiert hat, die alle Hoffnung vernichtende Aussage des Spezialisten: Das was sie haben ist für die Schulmedizin ein „Buch mit sieben Siegeln“. In 90 % der Fälle kommen wir nicht darauf, woher diese Krankheit kommt und können ihnen daher auch nicht wirklich helfen – wir können nur versuchen den Krankheitsverlauf hinauszuzögern.“ Vor mir öffnete sich ein tiefes schwarzes Loch, in das ich fiel und fiel und fiel. Ich war wie gelähmt vor Schock und Angst.
Da saß ich nun auf einer Alm mitten unter frischgemähtem Gras, das herrlich duftete. Mein lieber Harald hat mich aus dem Krankenhaus liebevoll hinausgeführt und hierher gebracht. Irgendwie schien er zu ahnen, dass hier etwas Entscheidendes für mich stattfinden kann. Die Tränen flossen in Bächen über meine Wangen. Aller Frust, alle Enttäuschungen der letzten Wochen und Monate schienen sich über diese Tränen zu entladen. Viele Fragen stiegen in meinem Kopf. Wollte ich so überhaupt noch weiterleben? Warum bestrafte mich der liebe Herrgott so sehr, mich die ich Zeit meines Lebens immer versucht hatte, es anderen recht zu machen? Konnte ich es meinem Harald überhaupt zumuten, mit einer Frau zu leben, die bald nichts mehr sehen wird?
Harald und ich wollten im Mai dieses Jahres heiraten. Der Hochzeitstermin war schon länger festgelegt. 14 Tage vorher bekam ich die erste Diagnose und wir mussten den Termin kurzfristig absagen, weil ich gerade meine Cortisonspritzen direkt ins Auge bekam und weder physisch (bei jeder Spritze ein rotes Auge wie ein Kanikel) und noch mehr psychisch dazu in der Lage war. Harald ist ein so wunderbarer, wertvoller Mensch. Er meinte dazu nur: Ich liebe dich so wie du bist und ich werde dich immer lieben, egal was passiert. Gemeinsam schaffen wir es.
Da saß ich nun auf dieser Alm wie ein Häufchen Elend, in Verzweiflung und zugebenermaßen auch in Selbstmitleid badend. Als die Tränen etwas weniger wurden passierte plötzlich etwas Seltsames. Ich bemerkte, dass in unmittelbarer Nähe einige Kühe weideten. Eine davon wagte sich ganz besonders nahe an mich heran. Ich konnte sie zwar nicht klar sehen, was natürlich an meiner Augenerkrankung aber auch an den vielen geweinten Tränen lag. Aber ich konnte sie spüren und es schien mir als ob sie mich ganz verwundert anblickte und da meinte: „He Mädel, was hast denn du für ein Problem?“ Ich weide hier auf saftigen Wiesen, das Leben ist einfach schön. Und ganz langsam zog sich ein Schmunzeln über mein Gesicht. Ja, ich wollte leben, ich wollte glücklich sein und irgendwie würde ich das auch schaffen. Diese Kuh, ich habe sie liebevoll „Frohlinde“ getauft, hat eine wesentliche Veränderung in meinem Leben eingeleitet.
Was dann folgte war eine Aneinanderreihung von glücklichen Zufällen, die ich absolut einer wunderbaren Führung zuschreibe. Wieder zu Hause drückte mir ein lieber Arbeitskollege bei einem Besuch meiner Firma, wo ich damals arbeitete und wieder meinen Dauerkrankenstand zu regeln hatte, ein Buch in die Hand „Die Macht Ihres Unterbewusstseins von Dr. Joseph Murphy“ Mein erster Gedanke war: „Ist er noch ganz dicht? Ich kann fast nichts mehr lesen und er gibt mir ein Buch? Doch dann dachte ich: Er ist ein ganz lieber Mensch und meint es ja nur gut mit mir. Kurz darauf versuchte ich dann tatsächlich dieses Buch zu lesen. Zum damaligen Zeitpunkt war meine Sehfähigkeit bereits so eingeschränkt, das mir in beiden Augen der Mittelteil eines Buchstabens bereits fehlte und ich nur in der Peripherie noch Umrisse erkennen konnte.
Doch ich hatte ja viel Zeit und mit einer großen Lupe ausgestattet, begann ich sehr mühsam dieses Buch Wort für Wort und Zeile für Zeile zu lesen. Und siehe da. Es kam dabei nicht nur große Hoffnung in mir auf, es doch noch zu schaffen, sondern erstmals bekam ich auch Antworten auf meine verzweifelten Fragen: „Warum gerade mich so eine Krankheit ereilte“. Ja, es stimmte, was ich hier las. Ich hatte meinen Teil dazu beigetragen. Und wenn ich es war, der dies (mit)verursacht hat, dann kann auch ich es sein, der dies wieder verändert.
Ich begann mit diesem Gedankengut von Dr. Murphy zu arbeiten. Als sich 3 Wochen nichts verbesserte, flog dieses Buch das erste Mal in die Ecke. So ein Schmarrn, auch nur „Augenauswischerei“. Doch irgendwann holte ich es wieder hervor. Es war ja die einzige Hoffnung, die mir blieb.
Nun begann ich es mit ZWANG. Fast unaufhörlich Tag und Nacht dachte ich nur „Ich bin gesund, ich bin gesund, ich bin gesund“. Nach einigen weiteren Wochen war ich reif für die „Klappsmühle“. Ich fühlte mich wie ein „Dauerlügner“. Wieder flog das Buch in die Ecke.
Dritter Versuch. Schön langsam spürte ich, ich sollte mein eigenes daraus machen. Ich war nicht Dr. Murphy. Seine Positiv-Formel waren wunderschön, doch nicht unbedingt meins. Ich konnte sie mir schwer behalten. Also galt es für mich einen kurzen, prägnanten Satz zu finden, um mich nicht nur auf den Satz sondern vor allem auf das Gefühl zu konzentrieren, wie schön es sein wird, wieder gesund zu sein.
Betend vor dem Marienaltar in der Leonhardkirche in Graz, wo ich sehr gerne nach meinen Krankenhaus-Kontroll-Besuchen hinging, bekam ich dann intuitiv meinen Satz. Er lautete: Danke lieber Gott, dass ich wieder sehen kann, es geht mir von Tag zu Tag besser“. Ich weiß bis heute noch nicht, wo dieser Satz herkam, ich spürte nur: Das ist er! Damit kann ich Hoffnung und Glauben verbinden. Wieder zu Hause legte ich mir nun in aller Ruhe ein drei-Phasen-Positiv-Programm zurecht, das da bestand:
1) bewusste Entspannung
2) obigen Positiv-Satz ca. 7-mal
3) Parallel dazu Visualisierung also bildhafte Vorstellung von zwei Situationen:
Erstens ich versuchte ein geistiges Bild zu konstruieren, wie ich in einem wunderschönen bequemen Sessel saß und wieder ohne Einschränkungen ein Buch las. Zweitens ich versuchte mir vorzustellen, wie es an unserer Wohnungstür sperrte, Harald nach Hause kam und ich ihm um den Hals fiel und glücklich mitteilte: Ich kann wieder besser sehen.
Dieses Dreier-Programm zog ich ca. 1 Jahr lang durch, dreimal täglich. Morgens gleich nach dem Aufwachen, mittags und abends vor dem Einschlafen. Dazwischen, wenn mich wieder Zweifel packten, setzte ich mich ganz ruhig hin, versuchte zu entspannen und sagte zu mir selbst. Mein Unterbewusstsein arbeitet bereits für mich. Auch wenn ich im außen noch keine Veränderung spüre, in mir geschieht schon viel Positives. Es dauert nicht mehr lange und ich habe es geschafft. Ergebnis: Ein Jahr lang keine Sehverbesserung im außen – es wurde aber auch nicht schlechter, wie die Ärzte voraussagten. Doch innerlich in mir wuchs ein Glaube, der unbeschreiblich stark war.
Eines schönen Tages war es dann soweit.
Ich hatte schon lange mit den eigenen Sehtests aufgehört, weil die mich nur demoralisierten. So stand ich auf, nachdem ich vorher brav meine Positiv-Übungen gemacht hatte, richtete mir mein Frühstück und setzte mich in die Küche. An der Wand hing ein Kalender mit sehr großen Ziffern, die ich schon lange nicht mehr klar sehen konnte. Ich blickte zufällig auf dieses Kalenderblatt und plötzlich kam mir vor, ich konnte diese Zahlen wieder besser sehen. Mit weichen Knien und klopfenden Herzen bis zum Hals begab ich mich ins Wohnzimmer, kniete mich dort nieder und betete ein Vater-Unser. Was wenn ich mich getäuscht habe und nicht wirklich besser sehe? Wo sollte ich jemals wieder die Kraft hernehmen, dieses Programm weiter durchzuziehen? Erst nach ca. ½ Stunde hatte ich wieder den Mut, nochmals auf dieses Kalenderblatt zu blicken. Tatsächlich, eindeutig klarere Sicht. Ich war so aufgelöst vor Freude und mein erster Impuls war „Harald anrufen“. Nun arbeitet Harald in einer Telefonfirma und hat zum damaligen Zeitpunkt auch häufig neue Nummern gehabt, unter die er erreichbar ist. Die letzte hatte ich mir doch irgendwo groß aufgeschrieben. Wo war sie bloß? In dem Moment sperrte es an der Tür. Mein lieber Harald kam nach Hause.
Ich fiel ihm einfach nur um den Hals, um ihm mit Freudentränen zu berichten, dass ich endlich besser sehe. Erst viel später wurde mir bewusst, dass sich damit eins zu eins das Bild realisiert hat, dass ich ein Jahr lang immer wieder visualisiert habe. Harald weiß bis heute nicht, warum er damals zu einer Zeit nach Hause gekommen ist, die überhaupt nicht üblich war. Er hatte nur ein Gefühl, er müsste zu Hause vorbeischauen.
Ja, meine Lieben. Es dauerte sicherlich noch mindestens ein Jahr bis ich wieder uneingeschränkt klar sehen konnte und mich als geheilt betrachten konnte. Doch nach diesem ersten sichtbaren Erfolg war dies alles einfach. Ich wusste, es funktionierte.
Ich habe versucht aus Platzgründen Euch dies alles so kurz wie möglich zu übermitteln. Natürlich fehlen hier noch einige Details, die sicherlich auch wichtig sind und ich bin gerade dabei dies alles ausführlich zu Papier zu bringen. Weil ich spüre, das dies gerade jetzt für viele von Euch, aber natürlich auch für mich wichtig ist. Natürlich stelle ich Euch diesen „gelebten Lebensbericht“ sehr gerne zur Verfügung. Hoffe, dass ich in eine der nächsten Ausgaben unserer Clubzeitung bereits berichten kann, wann in etwa ich damit fertig sein werde.
Auf alle Fälle möchte ich alles vorher Geschriebene nun noch kurz zusammen
fassen und mit wertvollen Erfahrungswerten auch heutiger Sichtweise ergänzen.
Heilsein aus eigener Kraft beginnt immer mit einer Akzeptanz oder besser ausgedrückt mit einem „Annehmen was ist“. Bevor sich Krankheit auf körperlicher Ebene manifestiert gibt es immer Anzeichen, die sich in einem Unwohlsein verschiedenster Art und Weise äußern. Nehmt bitte diese ersten Anzeichen ernst und seid dankbar, dass körperlich eben noch nichts sichtbar ist. Lerne wieder zu deinen Gefühlen zu stehen und damit umzugehen (eine wunderbare Möglichkeit dazu ist das Emotionaltraining, das wir mit Dr. Gotthard Eckl anbieten). Ein Grund, warum ich mir die Arbeit antue, all meine Erfahrungen zu Papier zu bringen ist, dass ich einigen zumindest wenigstem einem von Euch ersparen möchte, es soweit kommen zu lassen wie bei mir, wieder auf den richtigen Weg zurückzukehren.
Ich habe im Laufe meines Clubgeschehens so viele Menschen kennengelernt, die alle Energie dazu verwenden – auch ich zählte mich zu dieser seltsamen Spezies – es sich selbst nicht einzugestehen, dass es einem nicht gut geht und vor allem, was noch häufiger passiert, dies alles ja niemanden im außen anmerken zu lassen. Wie gesagt „The show must go on“ und wie es da drinnen ausschaut, geht niemanden etwas an. Doch wie heißt es so schön: „Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht“.
Ist dann endlich eine Diagnose mit lateinischen Namen da, was sich seltsamerweise anfangs sogar in Form eines gewissen Gefühles der Erleichterung ausdrückt – denn endlich darf man Schwachsein auf Krankenschein – folgt meist das tiefe Hineinfallen in ein Programm des Selbstmitleides und der Schuldzuweisungen. Weiß Gott mir sind damals viele eingefallen, die ich glaubte, für mein Dilema verantwortlich machen zu können. Und auch Gott selbst ist dabei nicht besonders gut weggekommen.
Spätestens jetzt solltest du die richtige Form von Eigen- bzw. Selbstverantwortung übernehmen. Und sie beginnt meiner Erfahrung nach immer mit Vergebung. Vergebung all jenen gegenüber, die du für dein Leiden verantwortlich machst. Wenn du erkennst, dass all diese Menschen, die dich verletzt haben, selbst Opfer ihrer eigenen eingeschränkten Konzepte und Programme waren und sind, fällt vieles leichter.
In weiterer Folge gilt es natürlich auch dir selbst zu vergeben. Irgendwann kommst du darauf, dass du sehr wohl auch selbst einiges zu deinem Leid oder deinen Problemen beigetragen hast. Selbstvergebung ist ein wichtiger Bestandteil, um wieder „heil-zu-sein“.
Solange diese Vergebungsarbeit nicht stattgefunden hat, bist du mit deiner Energie noch immer in der Vergangenheit verhaftet. Du blockierst damit wertvolle Energie, die du im hier uns jetzt zur Lösung deiner Probleme brauchst. Alles, was bisher in deinem Leben geschehen ist, gehört bereits der Vergangenheit an und du kannst es durch nichts und niemanden mehr rückgängig machen.
Es gilt also ganz wesentlich deine Energie auf das zu bündeln und zu konzentrieren, was du gerne erreichen möchtest und nicht auf das, was du im Grunde genommen nicht haben möchtest.
Es ist ein Teufelskreislauf, dass, wenn es uns nicht gut geht, unsere Gedanken und damit auch unsere Gefühle (denn ein Denken ohne Fühlen gibt es nicht) immer wieder um unsere Probleme und unser Kranksein kreisen. Das bringt uns aber nur noch tiefer in die Sackgasse. Denn wo du deine Energien hinrichtest, sprich mit deinem Gedanken und Gefühlen bist, realisiert sich auch.
Nun habe ich ja zu Beginn dieser Seite geschrieben, dass es wichtig ist, den IST-Zustand zu akzeptieren und jetzt schreibe ich, dass man vermeiden sollte, seine Gedanken u. Gefühle ständig um die Probleme und sein Kranksein kreisen zu lassen. Ein Widerspruch? Nein, ganz und gar nicht.
Die Annahme und Akzeptanz dessen was ist, ist absolut wichtig. Doch sie bedarf im Grunde genommen nur einen einzigen Augenblick. Damit vermeiden wir, dass wir wertvolle Energien verschwenden, um es uns ja nicht anmerken zu lassen, wie es uns wirklich geht. Wenn die Annahme des IST-Zustandes geschehen ist, ist es aber ganz wichtig sein gesamtes Denken und Fühlen auf das auszurichten, was wir erreichen möchten.
Das erfordert auf der einen Seite eine gewisse Selbstdiziplin und eine laufende Selbstbeobachtung. „Wo bin ich wieder mit meinen Gedanken und Gefühlen?“ Und wenn sie wieder in die Negativität abschwenken, ist es wichtig sich ganz bewusst wieder in die Positivität zurückzuholen. Ich z. B. habe damals, wenn ich mich wieder einmal schon mit Blindenstock und Blindenhund sah und große Angst mich erfasste, mich ganz bewusst hingesetzt oder gelegt, mit einigen tiefen Atemzügen mich versucht zu beruhigen und dann einige Male in Gedanken gesagt: „Ich sehe zwar im außen noch keine Verbesserung aber in mir geschieht schon vieles, was dazu dient, dass ich wieder uneingeschränkt sehen kann“.
Das hat mir immer sehr viel Kraft und Hoffnung gegeben.
Ein wichtiger Teil der Selbstverantwortung ist auch die ständige Bereitschaft, seine Glaubenskonzepte zu betrachten und zu verändern. Hier einige Beispiele:
Wenn wir uns in den Finger schneiden oder sogar einen Knochenbruch haben, haben die meisten von uns kein Problem daran zu glauben, dass dies alles nach einer entsprechenden ärztlichen Versorgung wieder ordnungsgemäß zusammenwächst. Aber wie schaut es mit anderen Krankheitsbildern aus? Wie weiß dieser Finger bzw. dieser Knochen, wie er wieder auszusehen hat, wenn er „heil ist“?
Es ist also in uns ein Programm, dass die Urinformation des „Heil-Seins“ in sich trägt und diese Urinformation umfasst jeden Körperteil, jedes Organ, jede Zelle unseres Seins. Der Grund, warum Selbstheilung in uns oder die Lösung unserer Probleme nicht stattfinden kann, ist daher sehr oft ein „Mangel an Glauben“. Heute bin ich davon überzeugt, dass mein eingangs beschriebenes Positiv-Programm aus „Entspannung/Positivformel/Visualisierung“, das ich ein Jahr lang durchzog, nur einen einzigen Sinn hatte. In mir den Glauben aufzubauen, dass Heilung möglich ist. Als dieser Glaube in mir so groß war, stellte sich auch tatsächlich Selbstheilung ein. Daraus resultiert auch, dass es natürlich viele Möglichkeiten gibt, um in dir diesen Glauben aufzubauen. Du solltest einfach deinem Gefühl vertrauen, was oder wer dir dabei helfen kann, in dir diesen „Urglauben“ wieder zu finden.
Noch etwas scheint mir in diesem Zusammenhang wichtig zu erwähnen. Wenn es uns schlecht geht, dann erinnern wir uns sehr oft, dass es ja auch einen Herrgott gibt. Wir bitten ihn in verzweifelten Gebeten uns zu helfen. Was wir dabei oft übersehen ist, dass es geistige Gesetze gibt, die dieser „Schöpfer“ für alle gleich geschaffen hat. Kleine Anmerkung am Rande: Gott in seiner allumfassenden Liebe konnte nur Grundgesetze schaffen, die für alle seiner Menschenkinder gleich gelten, sonst wäre es „bedingte Liebe“ und die hat im Schöpfungsplan keinen Platz.
Einer dieser wichtigen geistigen Gesetze ist das „Resonanzgesetz“. Einfach erklärt das, wo ich meine Energie hinlenke, ziehe ich an.
Daraus resultiert auch das Prinzip von „Ursache und Wirkung“, das du wahrscheinlich schon oft in Büchern gelesen und in Seminaren gehört hast.
Also, wenn du deine Energie in Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten auf dein Heilsein und die Lösung deiner Probleme lenkst, dann kommt eine Resonanz in dein Leben, die man auch sehr oft als „Führung“ bezeichnet. Das heißt, es begegnen dir Hilfestellungen in Form von Mittel, Möglichkeiten und Menschen, die, falls du bereit bist, diese Führung auch anzunehmen, einzigartig sind.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass alle die hier von mir vorgestellten Möglichkeiten, Hilfestellungen und Erfahrungswerte kein Ersatz sind für notwendige ärztliche oder therapeutische Maßnahmen. Ganz im Gegenteil, ich empfehle dir bei physischen und psychischen Problemen jeglicher Art auf alle Fälle auch den Arzt und Therapeuten deines Vertrauens aufzusuchen.
Und das schreibe ich nicht, weil ich sonst vielleicht Schwierigkeiten mit gewissen Ärzte- und Therapeuten-Vertretungen bekomme, sondern weil ich zutiefst in meinem Herzen davon überzeugt bin, das wertvolle Hilfestellung immer nur in einem „Miteinander“ geschehen können.
Und damit sind wir bereits beim wichtigen Thema „Hilfestellungen“. Wie gesagt, die „Führung“, die kommen wird, wenn du nach Resonanzgesetz deine Energien in Richtung Lösung deiner Probleme richtest, wird in vielfachen Hilfestellungen kommen. Hilfestellung indem dir Mittel, Möglichkeiten, Literatur oder Menschen begegnen, die dir Unterstützung, Kraft und Hoffnung geben, auf dem richtigen Weg zu sein.
Meiner Erfahrung nach ist alles „legitim“, das dir vorab einmal hilft, dass es dir besser geht. Menschen, die heute hergehen, und anderen empfehlen, teilweise sogar verbieten, derartige Hilfestellungen in Anspruch zu nehmen, haben zwar in einem gewissen Punkt recht, dass „Heil-Sein“ schlussendlich nur in dir selbst stattfinden kann, haben dabei aber vergessen, dass auch sie selbst zunächst einmal viele Hilfestellungen in Anspruch genommen haben, um überhaupt zu diesem Urvertrauen wieder zu kommen.
Eines ist natürlich klar. Dein Endziel sollte sein, ohne Hilfestellung wieder in dir selbst „heil-zu-sein“, nein besser gesagt wieder zu dem zurückzukehren, was du bereits schon längst bist.
Es gibt auch noch eine „energetische Betrachtungsweise“ von all dem, was ich Euch bisher versuchte zu vermitteln. Jede wertvolle Möglichkeit, Maßnahme, Hilfestellung, die du in Anspruch nimmst, dient letztendlich dazu, in dir eine Energie des Vertrauens und Glaubens aufzubauen. Es ist dies eine hochschwingende Energie, die automatisch deine Selbstheilungskräfte aktiviert. Im Gegensatz dazu steht die Energie der Verzweilfung, der Angst, die so niedrig-schwingend ist, dass sie deine Selbstheilungskräfte blockiert. Wie gesagt im Grunde genommen, kann alles dienlich sein, in dir diese höhere positive Schwingung wieder aufzubauen. Es können dies diverse energisch hochschwingende Mittel sein, wie sie heute schon vielerorts angeboten werden (natürliche, wie z. B. homöopatische Produkte, die eher auf der körperlichen Ebene wirken oder Bachblüten, die im seelischen Bereich wirksam sind, viele Naturessenzen oder künstlich erzeugt, diverse Anhänger u. Produkte). Es können dies aber auch wunderbare Methoden, wie Reiki oder andere Seminare sein, die dich dazu auffordern wieder in dir selbst „heil zu sein“. Es kann dies aber auch durchaus ein erleichterndes Gespräch mit einem Therapeuten oder einem anderem Menschen deines Vertrauens sein. Bei einem Gespräch solltest du nur aufpassen, warum du es führst. Suchst du wirkliche Hilfestellung oder ist es ein Programm deines derzeitigen „Armen-Ich-Denkens“, möglichst vielen zu erzählen, wie schlecht es dir geht.
Wie wertvoll eine Hilfestellung vorab für dich sein kann, lässt sich ganz einfach daran erkennen, wie weit sie dich auch auffordert, selbst zu „TUN“. Dies bedeutet vor allem dir den Mut, die Kraft und damit Energie gibt, „zu verändern und loszulassen“. Ich habe so viele Menschen in meinem Leben kennenlernen dürfen, die den großen Wunsch einer positiven Veränderung in sich tragen, aber gleichzeitig meinen, alles sollte so bleiben wie es bis jetzt ist. Liebe Freunde, wenn alles was bisher in deinem Leben war, gut und richtig gewesen wäre, dann hättest du keine Probleme. Genau genommen hast du zwei Möglichkeiten:
Du veränderst gewisse Situationen oder du veränderst zumindest deine Einstellung dazu. Damit kann es meiner Erfahrung nach nichts mehr in deinem Leben geben, was dich kränkt und damit krank macht oder Probleme für dich verursacht.
So, nun gibt es noch drei „Feinheiten“, die dir diesen Weg zurück zum „Heil-Sein“ sehr erleichtern können. Die erste ist Geduld. Sehr oft sehnen wir uns danach, dass unsere positiven Veränderungen urplötzlich geschehen. Dass sie es nicht tun, betrachte ich sogar als „göttliches Geschenk“. Du würdest dich nicht mehr im Leben zurechtfinden und deine Mitmenschen schon gar nicht, wenn diese Veränderung tatsächlich „urplötzlich“ geschehen würde. Dass es bei weitem nicht so lange dauert, wie du dein Leben in die Negativität geführt hast, ist schon „Geschenk genug“. Die zweite Feinheit ist Freude. Sie ist der Balsam in jeder positiven Veränderung. Kleine Schritte dorthin als Freude zu verspüren und damit eine tiefe Dankbarkeit - die dritte Feinheit – setzen Energien und Kräfte frei, die unbeschreiblich schön und stark sind.
Damit bin ich zwar nicht am Ende meiner Erfahrungswerte, doch ich spüre, dass vorab einiges für diejenigen unter Euch, die endlich ernsthaft aus ihrem „Armen-Ich-Dasein“ aussteigen wollen, zum Nachdenken und „Tun“ dabei ist. Weitere Berichte werden wie angekündigt folgen.
Nun bin ich ja ein Mensch, der seine ersten „Heilungserfolge“ wie anfangs in diesem Bericht beschrieben als „Autodidakt“ erfahren hat. Ein Buch, kein Seminar, kein Austausch mit anderen. Es war trotzdem möglich! Doch leichter fällt es sicher im gegenseitigen Austausch. Darum gibt es den Club Elflien, Verein für positives Denken. Auf diesen Seiten steht der Vermerk „Copy-me“, was soviel bedeutet, dass Ihr sie jederzeit kopieren und an andere hilfesuchenden Menschen weitergeben könnt.
Mit einem „herzlichen Dankeskuschel an alle bisherigen und zukünftigen Clubmitglieder“, und an alle, die meinem Traum eines liebevollen Miteinanders Wirklichkeit werden lassen, hier die Kontaktmöglichkeiten zu mir:
Elfi Lienhart, 8143 Dobl, Muttendorfberg 14, Tel 03136/53606, www.elflien.at, elflien@aon.at